NonnenAußerRandUndBand

The Little Hours von Jeff Baena

Directed by Jeff Baena
Produced by Elizabeth Destro, Aubrey Plaza
Screenplay by Jeff Baena
Based on The Decameron by Giovanni Boccaccio
Starring Alison Brie, Dave Franco, Kate Micucci, Aubrey Plaza, John C. Reilly, Molly Shannon, Fred Armisen, Jemima Kirke, Lauren Weedman, Nick Offerman, Paul Reiser, Adam Pally, Paul Weitz, Jon Gabrus
Music by Dan Romer
Cinematography Quyen Tran
Edited by Ryan Brown
Production company: StarStream Media, Bow and Arrow Entertainment, Destro Films
Dublab Media, Productivity Media, Concourse Media, Exhibit Entertainment, Foton Pictures
Distributed by Gunpowder & Sky
Release date January 19, 2017(Sundance), June 30, 2017 (United States)
Running time 90 minutes
Country United States
Language English
Box office $1.6 million

 

Irgendwann Mitte des 14. Jahrhunderts hat der junge hübsche Knecht Massetto ein schweres Los gezogen. Erst wird er als persönlicher Vergnügungsboy von seiner Herrin missbraucht, dann sind auf einmal alle hinter ihm her, als sein Herr Lunte riecht. 
Auf der Flucht trifft er auf Pater Tommasso, der volltrunken seinen Wagen im Fluss versengt hat. Der dankbare Geistliche nimmt sich Massettos an und hat eine dolle Idee: seine Nonnen haben gerade den Hausmeister vergrault (der sie ihrer Meinung an schräg anquatschte), sie brauchen aber wirklich Hilfe. Wie wäre es, wenn sich Massetto stumm und taub stellt und im Kloster arbeitet?
Massetto findet das angesichts der jungen hübschen Nonnen, freier Kost und Logis nicht schlecht, was schnell auf Gegenseitigkeit beruht, als das Gerücht unter den Schwestern herumgeht, dass wohl nichts so vergnüglich ist wie der Beischlaf mit einem Mann.

Tja, was soll ich sagen? Irgendwo las ich den Begriff „Nunsploitation-Komödie“ und irgendwie passt das sogar. „The Little Hours“ ist ohne Zweifel Trash, aber von der wirklich lustigen Sorte. Spielen soll das Ganze im 14. Jahrhundert, spätes Mittelalter also und als literarische Vorlage mehrere Episoden des Dekamerons haben. Okay. Ausstattungsmäßig war man etwas halbherzig dabei, wenn ich an die Lochblechabtrennungen denke, aber das ist nur nebensächlich, hört man den Damen und Herren zu. Hier wird nicht groß versucht sich des alten Sprachgebrauchs zu bemächtigen, nein, jeder spricht so modern wie ihm der Schnabel gewachsen ist was schon seine eigene Komik hat. Ungehobelte Jungnonnen machen den Gärtner zur Schnecke, weil er einen guten Tag wünscht und sie dabei fröhlich ansieht. Treten und spucken um sich und mobben die Nonne aus reichem Haus oder veräppeln das treudoofe hässliche Entlein. Dazwischen vergnügen sich Dave Franco und John C. Reilly mit mehr oder weniger Nonnen und dem Abendmahlwein.
Ich behaupte nicht, es wäre eine Spitzenkomödie, aber als Tagesabschluss war das genau der richtige Film: heiter und beschwingt und mit extrem viel Spaß an der Freude gespielt.
Die vielen bekannten Gesichter des Films sind übrigens: Alison Brie as Sister Alessandra, Dave Franco as Massetto – „Deaf Mute‘ Handyman, Kate Micucci as Sister Ginevra, Aubrey Plaza as Sister Fernanda, John C. Reilly as Father Tommasso, Molly Shannon as Sister Marea, Fred Armisen as Bishop Bartolomeo, Jemima Kirke as Marta – Fernanda’s childhood friend, Nick Offerman as Lord Bruno und man kann nicht sagen, dass hier nicht alle mit vollem Einsatz dabei gewesen wären.

 

 

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