DieStühleDerToten

Les Affamés von Robin Aubert

Directed by Robin Aubert
Produced by Stéphanie Morissette
Screenplay by Robin Aubert
Musik: Pierre-Philippe Côté
Starring Marc-André Grondin, Monia Chokri, Brigitte Poupart, Luc Proulx, Charlotte St-Martin
Release date 8 September 2017 (TIFF)
Running time 96 minutes
Country Canada
Language French

 

Was am Rande eines Autorennens begann, hat mittlerweile alle Teile des Landes erreicht und so kämpfen die letzten Überlebenden im ländlichen Quebec gegen Zombies.
Das Misstrauen ist groß, denn jeder Fremde mit einer Verletzung kann die Gruppe zerstören, jeder Untote war ein alter Bekannter oder die Schulfreundin der eigenen Kinder. Doch eine Hand voll Menschen hat sich gefunden und versucht den Hungrigen zu entkommen, die sich zunehmend mysteriös aufführen.

„LES AFFAMÉS ist nicht eins dieser Arthaus-Dramen, das an Effekten spart und Grauen abblendet.“
Nun gut, dieses wunderbare Zitat, aus dem White Nights Beiblatt lassen wir mal so stehen, auch wenn der eine oder andere unterstellen mag, dass hier sehr wohl der Versuch gestartet wurde sich künstlerisch aus der breiten Masse hervorzuheben und sein es nur, dass ein paar Zombies anfangen Küchengeräte und Stühle zu stapeln. Wie sie das genau machten, konnte mir zwar auch mein Sitznachbar nicht schlüssig erklären, aber wir lassen das wie das Zitat so stehen.
Im Grunde sehen wir den grausigen Anfang einer Zombieapokalypse und werden daraufhin irgendwo aufs kanadische Ländle katapultiert wo wir ein paar Menschen beobachten, die über Wiesen und durch Wälder wandern, um den Untoten zu entkommen. Selbige sind seltsam, mal kreischend, mal stehend, dann wieder rennend, aber immer hungrig; die Überlebenden entsprechen dafür nicht dem 0815 Schema und sind wirklich eine bunt gemischte Gruppe Erwachsener und Kinder, in der auch ein altes lesbisches Paar Platz hat, das gerade ihren erwachsenen Sohn verlor.
Man will in die Stadt, doch dort ist es viel schlimmer, hört man und dann sind da noch die Zombiesammler, von denen ich nicht weiß, ob sie eine Art Hommage an Romeros „Land of the Dead“ sein sollten oder Aubert nur eine nächtliche Eingebung hatte.
So passiert nicht viel, man läuft, man stirbt, einer erzählt doofe Witze, aber so wirklich schlecht fand ich den Streifen nicht.

SagWas!

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.