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Double Date von Benjamin Barfoot

Double Date
Großbritannien 2017
Regie Benjamin Barfoot
Drehbuch Danny Morgan
Produzent Maggie Monteith, Matthew James Wilkinson
Darsteller Dexter Fletcher, Georgia Groome, Danny Morgan, Michael Socha, Tom Sturridge, Kelly Wenham
Laufzeit ca. 90 Min
Version englische OV
World Sales, Film Constellation
Genre Comedy, Horror

 

Jim geht stramm auf seinen 30igsten Geburtstag zu und hatte noch nie eine Freundin. Ein Unding wie Kumpel und Aufreißerfreund Alex findet und so greift er Jim beim Schlafittchen und nötigt ihn zu einer Zechtour mit schweren Anbaggerabsichten. 
Und tatsächlich ist ihnen das Glück holt und liefert ihnen zwei super heiße willige weibliche Wesen auf dem Präsentierteller: Kitty und Lulu. Die Namen sind Programm, doch was die beiden Herren nicht wissen, ist dass die beiden Schwestern gerne junge Männer opfern und Jim und Alex kommen da gerade recht.

Gute Mucke, Blut, Okkultismus, zwei sehr unterschiedliche Buddies auf Kneipentour und zwei extrem ansprechende Ladies auf Männersuche, hört sich fast schon nach klassischem Szenario an, war aber eine richtig gute schwarze Komödie. Gut, nicht jeder Gag zündete gleichermaßen, aber irgendwie passte alles zusammen. Angefangen von den sehr unterschiedlichen Freunden Jim und Alex, von denen Jim der zurückhaltende Typ und Alex der selbstverliebte Selbstdarsteller ist, der seiner Meinung nach jede Frau kriegen kann. Auf der Suche nach einer passenden ersten Erfahrung für Jim, treffen die beiden ausgerechnet auf zwei Schwestern, die sich dem Okkulten verschrieben haben und Männer am laufenden Band killen. Doch die beiden Täubchen sind so süß und so kontaktfreudig, das Jim und Alex sofort anbeißen und dabei noch denken, sie wären die Macher und so erleben die beiden eine ereignisreiche Nacht, voller Missverständnisse oder sagen wir, es läuft nicht für alle so wie erwartet.
Wer Kelly Wenham schon mal gesehen hat, weiß dass sie eine toughe Person sein kann und hier kann sie alle Register ziehen und bietet uns eine Kitty, die sich mit allen Wassern gewaschen hat: Attraktiv und durchtrainiert, ein echter Maneater im wahrsten Sinne des Wortes. Im Kontrast dazu steht ihre putzige Schwester, die sich ausgerechnet in das finale Opfer verliebt und erleben muss, warum Jim so ist wie er ist.
Insgesamt ein großer Spaß. der nicht perfekt ist, aber so viele gute Momente hat, dass er gut ansehbar ist und einen heiteren Abend bereitet.

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