PilzeImWeltallOderDasGeheimnisDerKlingonen

Star Trek Discovery von Bryan Fuller und Alex Kurtzman für CBS Television

Created by Bryan Fuller, Alex Kurtzman
Based on Star Trek by Gene Roddenberry
Starring Sonequa Martin-Green, Doug Jones, Shazad Latif, Anthony Rapp, Mary Wiseman, Jason Isaacs
Composer(s) Jeff Russo, Alexander Courage(original theme)
Country of origin United States
Original language(s), English
No. of seasons 1
No. of episodes 9 (list of episodes)
Production Executive producer(s) Bryan Fuller, David Semel (1×01), Eugene Roddenberry, Trevor Roth, Akiva Goldsman, Heather Kadin, Gretchen J. Berg, Aaron Harberts, Alex Kurtzman
Producer(s) Geoffrey Hemwall, April Nocifora, Aaron Baiers, Jill Danton, Nicholas Meyer (consulting), Craig Sweeny (consulting)
Location(s) Toronto
Cinematography Guillermo Navarro, Colin Hoult
Production company(s) Secret Hideout, Roddenberry Entertainment, Living Dead Guy Productions, CBS Television Studios
Distributor CBS Television Distribution
Budget US$8–8.5 million per episode
Release Original network, CBS (1×01), CBS All Access
Original release September 24, 2017 – present
Chronology Preceded by, Star Trek: Enterprise
Related shows Star Trek TV series

 

Nachdem sie als Adoptivkind Spocks Vater Sarek auf Vulkan die Wissenschaftsakademie durchlaufen hat, wird Michael Burnham Sternenflottenoffizier und erster Offizier auf der USS Shenzhou. Nach einem unglücklichen Zusammentreffen mit dem klingonischen Totenschiff und der Bekanntschaft mit dessen Tarnschild überschlagen sich die Ereignisse, in Folge derer Burnham meutert und einen der wichtigsten Klingonen tötet. In letzter Konsequenz ist sie damit für den Ausbruch des Kriegens gegen die Klingonen verantwortlich und wird zu lebenslanger Haft verurteilt. Doch obwohl sie reuig ihre Strafe annimmt, wird sie überraschend von Captain Gabriel Lorca auf die USS Discovery geholt, auf der sie ohne militärischen Rang als wissenschaftliche Beraterin arbeiten soll. Die Discovery ist ein Forschungsschiff, dass jedoch an einem geheimen Antrieb arbeitet und ihn dank Burnham und der Begegnung mit einem Tardigraden auch vervollkommnen kann.
So wird die Discovery zu einer der wichtigsten Waffen im Krieg gegen die Klingonen.

Davon abgesehen, dass ich zunächst kein so großes Interesse an einer weiteren Star Trek-Serie hatte, hat mir die erste Hälfte der neuen Star Trek: Discovery ziemlich gut gefallen.
Star Trek: Discovery spielt in der Hauptzeitlinie ungefähr 10 Jahre vor Enterprise, was keinesfalls heißt, dass diese Serie nicht wesentlich moderner aussieht und ausgestattet ist, als irgendeiner ihrer Vorgänger. Angefangen bei den Uniformen bis hin zum Supergeheimundinnovativantrieb, mit dem die USS Discovery nach belieben in jeden Winkel des Universums springen kann. Ich meine, wen interessiert da noch irgendein Warp-Antrieb?
Im Mittelpunkt der Serie steht Ex-Offizier Michael Burnham die von Sonequa Martin-Green gespielt wird. So ungewöhnlich wie ihr Name ist auch ihr Werdegang. Von einem Vulkanier adoptiert, vulkanisch erzogen und im höchsten Maße ambitioniert, bringt sich Burnham durch ihr rationales Handeln direkt in den Knast. Zwar kombiniert sie völlig korrekt, doch stehen ihre Handlungsoptionen entgegen denen der Föderation, die kriegerische Handlungen durch Diplomatie verhindern möchte. Die Klingonen interessiert das nicht die Bohne und so kommt es zum Supergau.
Doch Burhams Leben nimmt eine erstaunliche Wendung, als sie verurteilt wegen Meuterei in den Knast soll und ihr Transport von der USS Discovery abgefangen wird. Captain Lorca will Burnham unbedingt auf seinem Schiff haben, nicht zuletzt, weil er sich Fortschritte bei der Entwicklung seines experimentellen und streng geheimen Antriebs erhofft. Und richtig, Michael trägt entscheidend dazu bei, dass der Pilzantrieb funktioniert. Burnham bleibt ohne militärischen Rang und muss sich auch noch mit Cmdr. Saru herumschlagen, dem ersten Offizier der Discovery und seinerzeit dem zweiten Offizier der Shenzhou.
Soweit so gut, nun erwarten die Crew die fast üblichen Abenteuer, aber eben auch nur fast, denn wir befinden uns mitten im Krieg gegen die Klingonen und die sind nicht gerade zimperlich und so ganz anders als damals zu Enterprisezeiten. So sehen die nicht nur optisch denkwürdig aus, sondern sind auch noch wesentlich fieser drauf als damals in 10 Jahren. Ich weiß nicht wohin das „Klingonen-Design“ uns noch führen mag, aber ich denke es ist langsam mal gut. Davon abgesehen sprechen die Klingonen auch nur Klingonisch und werd die Sprache nicht beherrscht sollte den Blick nicht von den Untertitel wenden. Nebenher stricken ist also nicht mehr.
Und dann will ich natürlich nicht Captain Lorca (Jason Isaacs) vergessen. Was ein undurchsichtiger Typ. Ich bin immer skeptisch, wenn ein Captain einen Tribble auf dem Desk hat, um ruhig zu bleiben :))
Meiner Meinung nach hat er was psychopathisches an sich, aber was genau wird sich hoffentlich noch zeigen.
Ansonsten haben wir eine bunte Mischung auf dem Schiff bis hin zum eingeschlechtlichen Pärchen, keine kurzen Röcke, aber wilde Partys.
Warum nie jemand in irgendeiner Star Trek Serie von dieser geheimnisvollen USS Discovery gesprochen hat, könnte sich vielleicht in der zweiten Hälfte der ersten Staffel erklären, aber nichts genaues weiß man.
Insofern ein ordentlicher Start mit Höhen und Tiefen, für eine Star Trek Serie, aber durchaus sehenswert.

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