TakeMeHome,CountryRoads

Kingsman: The Golden Circle von Matthew Vaughn

Directed by Matthew Vaughn
Produced by Matthew Vaughn, Mark D W, Adam Bohling
Screenplay by Jane Goldman, Matthew Vaughn
Based on Kingsman by Mark Millar, Dave Gibbons
Starring Colin Firth, Julianne Moore, Taron Egerton, Mark Strong, Halle Berry, Elton John, Channing Tatum, Jeff Bridges
Music by Henry Jackman, Matthew Margeson
Cinematography George Richmond
Edited by Eddie Hamilton
Production company: Marv Films, Cloudy Productions
Distributed by 20th Century Fox
Release date 18 September 2017(London), 20 September 2017(United Kingdom), 22 September 2017(United States)
Running time 141 minutes
Country United Kingdom, United States
Language English
Budget $104 million
Box office  $253.6 million

 

Gary „Eggsy“ Unwin, kann sich ein Jahr nach Valentines Beseitigung als echter Kingsmen etablieren. Nach Galahads Tod, hat er dessen Name und Haus übernommen und lebt dort ziemlich glücklich mit Prinzessin Tilde, mit der es nun etwas ernster wird: das elterliche Diner steht an.
Doch wie sollte es anders sein, ein neuer Bösewicht steht auf der Matte und die heißt Poppy Adams und ist die reichste Frau der Welt, wenn auch durch illegale Drogengeschäfte und im Untergrund auf einer abgelegenen Insel lebend. 
Mit Hilfe eines Ex-Kingsmen-Bewerbers und nun rechte Hand, Charlie Hesketh, knackt Poppy das Kingsmen-Netzwerk und killt die gesamte Organisation bis auf Eggsy und Merlin.
Somit heißt es für die beiden das Doomsday-Protokoll zu öffnen, dass ihnen die Verbindung zu den US-Kollegen, den Statesmen, offeriert.

Keine Frage, nachdem ich mir „Kingsman: The Secret Service“ angesehen hatte, ohne es wirklich zu wollen und angenehm überrascht war, musste ich nun auch Mattew Vaughns Fortsetzung ansehen.
Und auch im zweiten Teil der Kingsmen bleibt es bunt, überdreht und kitschig und man kann behaupten, es handle sich um eine poppige Bond-Parodie oder gar den besseren Bond?! Wer weiß das schon so genau. Für meinen Geschmack müssen die Kingsmen an den Bösewichtern arbeiten, denn die sind natürlich wahnsinnig, aber auch immer over the Top. Während die Bösen Männer und Frauen in den Bondfilmen immer Stil hatten, muten die in den Kingsmen nur wie gefährlich große Kinder an, die zwar brutal und tödlich zu Werk gehen, aber immer auch etwas debil wirken. Das finde ich auch diesmal etwas schade, denn immerhin war es Julianne Moore, die hier die Poppy Adams gab. Die Ideen waren ja ganz großartig, manchmal etwas blutleer, wenn ich da an ihren Fleischwolf denke, aber immerhin: wer entführt schon Elton John um den Crocodile Rock live zu hören?
Davon abgesehen zog es sich durch den gesamten Film, diese Unentschlossenheit wie blutig man sein darf oder sein muss und letztendlich wusste ich nicht was ich davon halten sollte.
Nichtsdestotrotz hat „The Golden Circle“ unglaublich gute Figuren und einen tollen Cast. Meine Freude war schon im Vorfeld groß, dass Pedro Pascal eine Rolle inne hatte und richtig, er ist perfekt, auch wenn er wie in jedem Film aussieht.
So bieten die 142 Minuten wirklich viel. Von der Vernichtung der Kingsmen, dem Tod eines großen Idols, über die Entdeckung der Salesmen, die sich statt mit Anzügen mit Whiskey finanzieren und lustige Getränkenamen haben und eine Ginger Ale, die dort der Merlin ist, bis hin zu feschen Peitscheschwingern, Modelschwestern und einer Beziehung in der Krise. Nicht zu vergessen den weltweit vergifteten Drogen, für deren Konsum es nur den Tod oder das Gegenmittel für die Legalisierung aller Drogen zur Wahl gibt und Präsidenten, denen das ganz recht ist.
Die Zeit ist gut gefüllt und beschwingt geht es durch und aus dem Film und wer einen Faible für Agentenkomödien hat, ist hier goldrichtig.

 

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