52Schlüsselwörter

Oops und beinahe wären sie mir entfleucht, die Schlüsselwörter Oktober von der lieben Hotaru!

Diesen Monat lauten sie:
#40 – Koffer
#41 – Tanz
#42 – Behinderung
#43 – Angst
#44 – Familie
#40 – Koffer – Ronin (1998) von John Frankenheimer

Was soll ich sagen? „Ronin“ ist mal ein echtes Negativbeispiel für viel Rauch um Nichts. Es geht um einen Koffer mit wechselnden Besitzern und unbestimmten Inhalt, über den man tatsächlich über die gesamte Länge des Actioners nichts erfährt. Dazu muss ich sagen, dass ich den Film mindestens 3 Mal gesehen habe und mich schon wieder an keinerlei Details erinnern kann, außer, dass es um einen Koffer ging :))

#41 – Tanz – Strictly Ballroom (1992) Baz Luhrmann

Im Mittelpunkt dieses Tanzfilmes steht Scott ein australischer Standardtänzer aus einer Tänzerfamilie, der unbedingt die Pan-Pacific Grand Prix-Tanzmeisterschaft gewinnen will. Das Problem ist jedoch, dass er sich nicht an die Regeln des Ballrooms halten will und eigene Schritte einbringen möchte. Skandal. Und dann verlässt ihn auch noch seine Tanzpartnerin, aber er findet eine sehr talentierte Anfängerin, mit der er einen Neustart wagt.
Für mich ist der Film mehr als ein Tanzfilm, denn es geht neben dem Tanzen darum sich von starren Regeln zu lösen und für seine Ideale zu kämpfen.
Ein tolles Erstlingswerk.

#42 – Behinderung – Tropic Thunder (2008) von Ben Stiller

Ist lustigerweise der erste Film, der mir zu „Behinderung“ einfällt. Natürlich geht diese Komödie nicht um Behinderung, aber sie steht hier in einem für mich interessanten Kontext:
der ziemlich abgehalfterte Actiondarsteller Tugg Speedman versucht mit seiner Rolle des Films im Film nochmals seine Chancen auf einen Oscar zu sichern. Sein letzter Versuch als Behinderter im Film „Simple Jack“ misslang vollends. Mitdarsteller Kirk Lazarus weiß auch warum: spiele niemals einen Vollbehinderten – das will weder Publikum noch die Academie sehen. Halbbehindert geht immer, aber eben nie ganz!
Und so absurd diese Aussage im Film daherkommt, so stimmt sie auch, denkt man an Dustin Hoffman (Rainman) und Sean Penn (I’am Sam).

#43 – Angst – Arachnophia (1990) von Frank Marshall

In dieser Tierhorrorkomödie von Produzentenlegende Frank Marshall geht es wie der Titel schon verrät, um die Angst vor Spinnen.
Ausgerechnet ein Arzt, Wissenschaftler und fast immer Pragmatiker, übermannt die Panik, wenn er Spinnen sieht. Und natürlich ausgerecht so ein Mann zieht mit der Familie aufs Land und bekommt es mit einer sehr arachnoiden Invasion zu tun, die das Dörfchen hurtig um seine Bewohner bringt.
Ich liebe diesen Film und nein, nicht nur weil auch Julian Sands mitspielt…
Jeder Spinnenphobiker kann sich sofort in Dr. Jenning hineinversetzen und ja, man sieht Spinnen mit ganz anderen Augen, wenn man Angst hat.

#44 – Familie – The Addams Family (1991) von Barry Sonnenfeld

Tja die Addams sind wahrlich eine ganz besondere Familie, die sich mit seltsamen Sachen in morbider Atmosphäre umgibt. Mutter Morticia stammt wie wahrscheinlich Ehemann Gomez und Schwager Fester auch, aus einer langen Linie von „Abnormalen, Missgeburten, Sonderlingen und Wahnsinnigen“, hat ein vampiristisches Auftreten und lebt mit Gomez in glücklicher Ehe. Gomez ist Anwalt, praktiziert jedoch nicht und hat einen wohl situierten Background, wobei sich die Familie nie wirklich Gedanken um Geld macht.
Die Kinder der beiden Wednesday und Pugsley sind zunächst damit beschäftigt Pugsley zu töten (ja der Junge hilft tatkräftig mit sich selbst um die Ecke zu bringen, stirbt aber nie), später versuchen sie den jüngsten Sprössling Pubert zu eliminieren.
Natürlich gibt es noch weitere seltsame Kreaturen in Familie und Freundeskreis und wer liebte nicht  „eiskaltes Händchen“, unseren Tausendsassa und unverzichtbaren Diener und wachsames Auge der Familie?
Ich mochte die Serie aus den Sechzigern wirklich gerne, die Filme von Sonnenfeld konnte sie aber um Längen toppen!

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