RealityBites

Scare Campain von Cameron Cairnes und Colin Cairnes (Fresh Blood)

scare-campaignDirected by Cameron Cairnes, Colin Cairnes
Produced by Julie Ryan
Written by Cameron Cairnes, Colin Cairnes
Starring Meegan Warner, Ian Meadows, Olivia DeJonge
Cinematography John Brawley
Edited by Adam White
Release dates 26 November 2016
Running time 76 minutes
Country Australia
Language English

 

Die TV-Show „Scare Campaign” steht auf der Kippe. Die Erschreckshow, in der Ahnungslose Opfer fast zu Tode erschreckt werden, bekommt Internet-Konkurrenz.
Dort geht es aber in echt zur Sache und nicht mit Kunstblut, doch die Klicks zählen und die Leute zahlen fürs Programm.
So heißt es für die Produzenten der Show: lasst Euch was einfallen – letzte Chance und die Idee, die sie haben ist auch wirklich nicht schlecht, doch dann geht alles schief…

Reality-Shows kennen kaum eine Schmerzgrenze und was man hier zu Land an „Gruselevents“ gesehen hat, ist wirklich harmlos im Vergleich zu dem, was hier in der fiktiven Show Scare Campaign über den Äther läuft.
Doch wie es so ist, es gibt auch dann noch immer kranke Menschen, denen das Extreme nicht kick genug ist und die sich sogenanntes Snuff Material ansehen und dafür gut bezahlen.
Für mich gehören solche Klienten und die ihnen zuliefern unangespitzt in den Boden gerammt. Alleine die Vorstellung widert mich an und ich halte diese Leute für empathielos und gesellschaftsfeindlich.
Es gibt mittlerweile einige Filme, die sich genau diesen Themas annehmen und auch „Scare Campaign“ versucht in die Kerbe zu hauen, wobei sich hier meiner Meinung nach der Film zu wenig positioniert.
Alleine die Vorstellung, dass eine „normale“ Fernsehshow ahnungslose Arbeitssuchende so erschreckt, dass sie sich vor laufender Kamera in die Hose machen ist furchtbar und die Tatsache, dass ein Kandidat dann sagt: Hurra ich bin im Fernsehen, ist absurd.
Dann aber das Ganze noch mit einer „Snuff-Verschwörung“ zu toppen (ähnlich13 Beloved, Nerve…), die natürlich ohne aufzufliegen ungestraft über das Internet verbreitet wird und selbstredend von gestörten Teenagern und Twens initiiert ist, ging für meinen Geschmack daneben, wenn ich auch nicht so verärgert war wie die Mehrheit der Filmfans um mich an jenem Abend.
Ionion_avatars-4-253A10ch denke, es ist die Tatsache, dass die Geschichte im Vergleich zum Vorgänger „100 Bloody Acres“ so relativ einfalls- und ironielos erzählt wurde und so berechenbar war, was sie so unbeliebt machte. Insgesamt für mich keine Horrorrichtung, die ich gerne sehe oder weiter verfolgen möchte, sofern sie sich selbst so ernst nimmt.

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