ApolloApeUndHiddenFeatures

American Ultra von Nima Nourizadeh

AmericanUltra2Directed by Nima Nourizadeh
Produced by Anthony Bregman, Kevin Frakes, Raj Brinder Singh, David Alpert, Britton Rizzio
Written by Max Landis
Starring Jesse Eisenberg, Kristen Stewart, Topher Grace, Connie Britton, Walton Goggins, John Leguizamo, Bill Pullman, Tony Hale
Music by Marcelo Zarvos
Cinematography Michael Bonvillain
Edited by Bill Pankow, Andrew Marcus
Production companies  The Bridge Finance Company, Circle of Confusion, Likely Story, Merced Media Partners, PalmStar Media Capital, PalmStar Entertainment, Tadmor Entertainment
Distributed by Lionsgate Films
Release dates August 21, 2015
Running time 96 minutes
Country United States
Language English
Budget $28 million  Box office $15.4 million

 

Mike und Phoebe sind das klassische Kifferpärchen, wobei Mike tatsächlich einer geregelten Arbeit nachgeht, jedoch von Zwangsstörungen dominiert wird.
So fällt der Flug nach Hawaii bereits auf dem Flughafen ins Wasser, weil Mike eine Panikattacke hat, aber er hält an dem Vorhaben fest Phoebe einen Heiratsantrag zu machen.
Was Mike zur Zeit nicht weiß, ist dass er ein wichtiger Bestandteil eines Experiments der CIA ist, das auf Eis gelegt wurde. In seiner alten Abteilung weht jedoch ein neuer Wind und der will reinen Tisch machen, sprich das alte Projekt und somit Mike eliminieren.
Das gefällt wiederum seiner ehemaligen Projektmanagerin nicht und die hat nichts besseres zu tun, als Mike per Sprachcode zu aktivieren, woraufhin der, ohne es sich erklären zu können, zur Killermaschine wird.
Und so bekommt das beschauliche Städtchen Liman in West Virginia auf einmal bundesweite Aufmerksamkeit.

Wer sagt es denn? Ich sah den Trailer und wusste: das ist mein Film, unbeirrt der Unkenrufe, dass dieser schon das Beste zeigt, denn dem ist keinesfalls so.
Gut, man muss ein Herz für die alten Landis-Filme haben, denn Drehbuchautor Max Landis ist Johns Sohn und tritt mit „American Ultra“ in Papas Fußstapfen.
Mit dem landistypischen Humor: Slaptstick gepaart mit blutiger Gewalt wird „American Ultra“ zu einem comicigen Vergnügen. Sicherlich ist die Story nicht neu, ist aber egal, wenn ein guter Film dabei herauskommt.
Erzählt wird die Geschichte eines CIA-Schläfers, der aber nicht weiß, dass er dankt illegaler Experimente zum Supersoldaten wurde. Das Projekt war seinerzeit ein Fehlschlag, bis auf besagten Mike und wurde eingestellt. Mike selbst wurde das Gehirn gewaschen und so fügte er sich schnell in sein Leben als kiffender Supermarktverkäufer mit ein paar Macken und hübscher Freundin. Doch ein Wechsel in der Führungsebene zusammen mit Irrsinn, Ehrgeiz und übersteigertem Selbstwertgefühl schiebt den Fokus auf eben diesen liebenswerten Dauergast der örtlichen Arrestzelle und fordert seinen Tod.
Natürlich wurde die Rechnung ohne die ehemalige Initiatorin des Programms gemacht, die aufmüpfig ist und versucht ihren Mann in Liman West Virginia zu retten und aktiviert ihn.
Der Arme weiß nicht wie ihm geschieht – eben noch eine Panikattacke vorm Fliegen und nun erledigt er zwei Attentäter mit Hilfe eines Teelöffels und einer heißen Nudelsuppe.
Jesse Eisenberg spielt Mike Howell und ist irgendwie prädestiniert für diese Rolle. Seine Verblüffung über sich selbst und die Ungläubigkeit gegenüber dem, was passiert, ist unbezahlbar. Meine Zweifel hatte ich bei Kristen Stewart, deren Schauspiel einfach eingeschränkt ist. Auch hier schwingt sie nicht auf neue Höhen, passt aber gut rein. Sie hatte immerhin mindestens zwei Gesichtsausdrücke!
Als CIA Widersacher sehen wir Topher Grace, der bei mir immer bösewichtig hinterlegt ist und Connie Britton.
8/10Ich will jetzt nicht behaupten, dass der Streifen perfekt wäre, nein er hat sicherlich auch seine Schwächen und hakt in der ein oder anderen Szene, aber insgesamt mag ich die Kombination aus Albernheiten und Action und auch wenns recht blutig zur Sache geht, hat das noch seinen ganz eigenen Witz. In den Kinos lief er nicht besonders gut und lange und ihm wird zu viel Brutalität vorgeworfen – naja.

2 thoughts on “ApolloApeUndHiddenFeatures”

  1. Ja, den wollte ich mir seinerzeit eigentlich im Kino ansehen. Hatte viel Gutes gehört, der lief in den U.S.A. auch ganz ordentlich. Den hole ich in jedem Fall nach. 🙂 Ich mag Jesse Eisenberg ja wirklich gerne und die Kristen Stewart kann auch was, in dem sonst schwer zu ertragenen „Clouds of Sils Maria“ war sie auch neben Lars Eidinger auch das Beste in dem Film.

    1. Kristen ist schon immer sehr natürlich und unkompliziert, aber mich nervt, dass sie so wenig Mimik hat. Man kann selten irgendein Gefühl an ihrem Gesicht ablesen. Aber hier wie gesagt passte alles 🙂
      Hier lief er ja nur sehr kurz und immer sehr spät, so dass ich das nicht ins Kino geschafft hatte.

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