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Hemlock Grove 3. Staffel von Brian McGreevy und Lee Shipman für Netflix

HemlockGroveCreated by Brian McGreevy
Based on Hemlock Grove (novel) by Brian McGreevy
Developed by Series: Brian McGreevy, Lee Shipman
Written by Brian McGreevy, Lee Shipman
Starring Famke Janssen, Bill Skarsgård, Landon Liboiron, Penelope Mitchell, Freya Tingley, Dougray Scott, Tiio Horn, Joel de la Fuente, Madeleine Martin, Camille De Pazzis
Composer(s)  Nathan Barr, Todd Haberman
Country of origin United States
Original language(s) English
No. of seasons 3 No. of episodes 33
Executive producer(s)  Eli Roth, Charles H. Eglee, Eric Newman, Michael A. Connolly, Lee Shipman, Brian McGreevy, Deran Sarafian, Mark Verheiden, Peter Friedlander
Location(s) Toronto, Ontario, Canada
Running time 45–58 minutes
Production company(s) Gaumont International Television, ShineBox SMC, United Bongo, Drum, Inc.
Distributor Netflix
Original network Netflix
Picture format 1080i (16:9 HDTV)
Audio format Dolby Digital 5.1
Original release April 19, 2013 – October 23, 2015

 

Nach der Entführung Nadjas und Mirandas durch den freundlichen Dr. Spivak versucht Norman die drei zu finden, während Peter seinen Geschäften nachgeht und mit Destinys Verlobten Andreas zusammenarbeitet.
Doch als Peter die Hälfte seiner Leute ermordet in ihrem Lager findet gerät er in eine unmögliche Situation, denn Andreas hat alle betrogen und Peter muss dafür sorgen die Wogen zu glätten und wird Destiny ins Unglück stürzen.
Olivia kämpft derweil mit ihrer Krebsdiagnose und fängt an sich zu verändern und zu halluzinieren, kann nicht einmal mehr Shelley bei sich halten, geschweige denn sich ordentlich ernähren. Ein Hausverbot bei Godfreys lässt sie panisch handeln, was ihre Aussicht auf Heilung fast auf einen Schlag zunichte macht, wäre da nicht die verlorene Tochter, die auf einmal an der Tür schellt.
Natürlich ist Dr. Pryce auch nicht tatenlos. Neben seinem Outing arbeitet er rund um die Uhr an einem Heilmittel für Olivia, einer Schädlingsabwehr gegen Dr. Spivak und etlichen anderen Versuchen, was ihn an den Rand des Wahnsinns treibt.
Einzig Shelley findet ihre Mitte in der alten Godfrey Ruine unter den Wohnungslosen, die sie warmherzig in ihrer Mitte aufnehmen.

Ja es passiert viel in der dritten Staffel und mittlerweile ist auch etwas Gras über meine Verärgerung wegen des Schlusses der zweiten Staffel gewachsen.
Und gut so, dass ich nicht aufgegeben habe, denn die dritte Staffel wird noch kruder, blutiger (mit weiterhin FSK 18), aber auch anstrengender, denn leider bekommt Shelley und ihre „Spießgesellen“ viel Raum, was uns sicherlich Luft holen lässt, aber manchmal einfach zu viel des Guten ist. Das Mädel wird erwachsen und sucht sich nicht nur ein eigenes zu Hause, sondern auch eine neue Familie, die sie in den Obdachlosen der Stadt findet. Dort trifft sie auch auf einen wesentlich älteren Mann, der sie mit viel pseudointellektuellem Gelaber einlullt – aber wohin die Liebe fällt, jeder muss seine eigenen Erfahrungen machen.
Unterdes ist Roman nicht nur verzweifelt, weil seine Tochter entführt wurde, sondern er muss sich auch damit abfinden nun Upir bleiben zu müssen und sein Blutdurst ist groß. Zum Glück trifft er auf die hübsche Annie, die ihn nicht nur gleich um den Finger wickelt, sondern auch damit vertraut macht, das er und Mami nicht die einzigen Upire der Umgebung sind. Darüber hinaus erfahren wir, das es Zombievampire gibt, eine künstlich herbei geführte Mutation, um die Upir auszurotten und einer anderen Spezies, die auch gerne Menschen frisst Platz zu machen. Ja genau, so.
Mutti Olivia verliert zunehmend den Verstand, eine Gegebenheit, die dem Overacting Famke Janssens gut zu Gesicht steht und ihr viele amüsante Momente verleiht.
Parallel zu den sich überschlagenden Ereignissen, muss Peter seinen zukünftigen Schwager töten, um einen Bandenkrieg zu verhindern. Das ist für ihn besonders schlimm, weil er Destiny nicht die Wahrheit sagen kann, aber weiß, dass Andreas alle betrogen hat und in den Abgrund gerissen hätte.
Aus diesem Dilemma und der Freundschaft zu Roman, der ihm unbedingt helfen will, ergeben sich dann neue Schwierigkeiten, die zu keinem guten Ende führen.
Puh – viel los in Staffel 3 und das keinesfalls blutleer oder sexfrei. Auch diese Staffel bleibt ihrem Motto treu: warum kleckern, wenn man klotzen kann und wir sind Eli Roth etwas schuldig.
Weiterhin muss man den Hauptdarstellern auch wirklich hervorragende darstellerische Leistungen zugestehen. Ob Bill Skarsgård oder Landon Liboiron, die beide so unterschiedlich sind und so selbstverständlich in ihren Rollen aufgehen oder Joel de la Fuente, der den Dr. Pryce zu niederknien verkörpert, es macht einfach Spaß zuzusehen.
Wie gesagt schwankt diese Staffel zwischen Laberrhabarber, Blutvergießen, Drama und cute_msn-8-253A10Komödie, wobei die guten Momente überwogen.
Es kommt wie es kommt, was lange währt geht nie gut aus, aber das wirklich ansehbar und als guter Abschluss der Serie.

 

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