KuppelwahnUndDebilenterror

Under The Dome von nach Stephen King für CBS

UnderTheDomeGenre Science fiction Mystery Serial drama
Based on Under the Dome by Stephen King
Developed by Brian K. Vaughan
Starring Mike Vogel, Rachelle Lefevre, Natalie Martinez, Britt Robertson, Alexander Koch, Nicholas Strong, Colin Ford, Jolene Purdy, Aisha Hinds, Dean Norris, Mackenzie Lintz, Eddie Cahill, Karla Crome, Kylie Bunbury,
Composer(s) W. G. Snuffy Walden, A. Patrick Rose
Country of origin United States
Original language(s) English
No. of seasons 3  No. of episodes 39
Production Executive producer(s) Steven Spielberg, Stephen King, Stacey Snider, Darryl Frank, Justin Falvey, Jack Bender, Brian K. Vaughan, Neal Baer
Producer(s) Randy Sutter, Editor(s) Timothy A. Good,
Cinematography Cort Fey
Running time 43 minutes
Production company(s) Amblin Television, Baer Bones, CBS Television Studios
Distributor CBS Television Distribution
Release Original channel CBS
Picture format HDTV
Original release June 24, 2013 – September 10, 2015

 

Etwas Außergewöhnliches passiert in der Kleinstadt Chester’s Mill: eines Tages wird die Stadt von einer unsichtbaren Wand von der Außenwelt abgeschnitten. Wie sich herausstellt ist der Ort und dessen Umgebung von einer undurchlässigen Kuppel eingeschlossen. Im Inneren dieser Kuppel läuft scheinbar alles normal. Es gibt Wetter, die Menschen können atmen, doch niemand kann hinein oder hinaus oder mit „Draußen“ kommunizieren.
Die Einwohner des Fleckchens sind von nun an auf sich gestellt und müssen mit und von dem Leben, was sie unter der Kuppel finden. Dazu kommt es, dass Fremde in der Stadt auftauchen, deren Anwesenheit mitunter Rätsel aufgibt.
Doch fast jeder in Chester’s Mill hat Geheimnisse und so bleibt es nicht aus, das Menschen sterben, um diese zu schützen oder die Macht an sich zu reißen.
Gibt es Hoffnung? Die Kuppel übersteht selbst einen Bombenangriff, doch es scheint einen Weg zu geben sie zu verlassen, wären da nicht ständig neue Seltsamkeiten, die die Menschen unter der Kuppel zurückhalten.

Ich gebe zu, trotz nicht weniger Schwächen und echten Hassfiguren, mochte ich die erste Staffel „Under The Dome“ noch ganz gerne. Ich kenne die Stephen King Vorlage nicht und so prallten die Hasstiraden der Kingliebhaber von mir ab. Das war zu einem Zeitpunkt, an dem ich dachte die Staffel wäre abgeschlossen. Doch dann folgte eine zweite, die ich mehr oder weniger bereitwillig ansah. Die Handlung drehte sich im Kreis. Die Protagonisten fanden sich zu Pärchen zusammen, stritten sich, hatten Geheimnisse, brachten sich um, Vater und Sohn lebten im Dauerclinch, rauften sich zusammen um dann Todfeinde zu werden, es starben weitere Personen, dafür kamen neue hinzu, dank geschickter Drehbuchwendungen, die Logiklöcher wurden größer, das Verhalten der Personen immer bescheuerter.
Auf die dritte Staffel hatte ich dann überhaupt keine Lust mehr, aber als ich erfuhr, dass es die letzte sein wird und die Serie endlich zu Ende geht, dachte ich: Augen zu und durch.
Und man mag es kaum glauben, die dritte Staffel wartete mit einer noch kruderen Geschichte auf und brachte mich dazu Alexander Koch für immer zu hassen, in Stellvertretung für die Autoren dieser Serie.
Doch was war geschehen?
Während in der ersten Staffel noch richtig Spannung aufkam, weil ja so jeder seine Leichen im Keller hatte und alles sehr mysteriös war, habe ich die zweite fast schon vergessen, aber da war was mit man wollte fliehen und fand einen Durchgang in unsere Welt.
In der dritten Staffel dann, war das Phänomen Kuppel und was sie auslöst auf der Außenseite auf einmal gar nicht mehr so unbekannt, nein es gab überall Spitzel und einen verschwörerischen Konzern, der mitmischte und experimentierte, das Militär oder besser gesagt die NSA natürlich auch. Und noch besser: wir bekommen es mit außerirdischen Aggressoren zu tun.
Ich weiß nicht, aber das ging mir zu weit. Dazu noch das Gemeinschaftsgeschwafel und zig dumme Mitläufer legten bei mir Aggressionen frei, die es erschwerten das Staffelende zu erreichen, aber gut, das ist typisch Stephen King und was ich an einem Gros seiner Geschichten bemängle: die tumben Charakter. Egal.
Heute dann musste ich schwer nachdenken wie die Serie überhaupt zu Ende ging, auch mein Mitseher gestand, das ihn hier der Schleier des Vergessens ereilt hatte.
onion_head_5-253A10Alles in Allem ist „Under The Dome“ eine Serie für Masochisten oder ich weiß nicht, die finale Staffel hat den relativ guten Beginn einfach zunichte gemacht, symptomatisch für die Sender, die jede Serie, die gute Zuschauerzahlen hat, bis zum letzten auspressen und alle Sympathien bei den „Kunden“ verspielt.

13 thoughts on “KuppelwahnUndDebilenterror”

  1. Es ist genau dieses Hickhack, warum ich mir kaum noch Serien ansehe. Das läuft bei den Schreibern wohl unter „den Charakteren Tiefe geben“, aber mich nervt es nur. Es ist auch nur Füllmaterial, um alles in die Länge zu ziehen.
    Bin ich wieder mal froh, meine Zeit anders verplempert zu haben 🙂

    1. :)) Es gibt ja durchaus auch eine Menge guter Serien. Leider. Aber das hier gehört jetzt schon zu den Klassikern des sinnlosen Ausnuddelns der Serienidee.
      Wir gucken fast nur noch Serien. Zur Zeit ist Wayward Pines dran und die ist guuuut! Ne Mischung aus „Twin Peaks“ und „The Prisoner“.

  2. Bonsoir!

    Schließe mich George an.
    Hab die letzten Wochen einige „hochgelobte“ US-Serien mal angetestet. (Jeweil eine Folge) In aller Regel: Geplapper.. Geplapper.
    Okay. Frauen mögen das. Männer eher nicht..;-)
    (Daher sind eben Frauen die Primärzielgruppe solcher Serien.)
    Neuliches TV-Zapping: RTL – Irgendeine US-Serie – Reklameunterbrechung: -> Slipeinlagen, Bref-Power-Gel, Rexona-Spray.
    Nachdem TV-Reklame NIEMALS willkürlich im Programm platziert wird, ist das auch ein guter Indikator. (Programm-Zielgruppe). Bin mal gespannt, wie du wieder versuchst, das zu relativieren..;-)

    Die einzige Serie, die mich auch angesprochen hat, ist „The Walking Dead“. Da passiert wenigstens was..;-)
    Positiv fällt der „Filmtouch“ auf. Ich meine damit nicht nur die Machart, sondern auch das Filmbild. Die meisten US-Serien wirken optisch wie Soap-Operas. (Und sind es auch inhaltlich.)

    Tja. So siehts aus..;-)

    1. Ja, da gehe ich doch konform. Diese Sofaserien mit nur ein oder zwei Sets, in denen nur gelabert wird hasse ich doch auch.
      Ich liebe aufwendige Gestaltung und dafür nehme ich auch wenig Folgen und Staffeln in Kauf.
      GOT und Walking Dead sind da gute Beispiele.
      Und natürlich ist die Werbung auf die Zeit und das Zielpublikum abgestimmt (nachmittags Apothekenumschau, Prostatakapseln…) habe ich nie bestrittenund ich bin mir sicher, wenn es möglich wäre, würden sie die auch noch personalisieren.
      Serien aus dem Fernsehen nehme ich auf und überspringe die Werbung. Darauf habe ich keine Lust. Ansonsten natürlich nur werbefreie Quellen 😉

      1. Merci!..;-)
        (Der Text ist zwar immer noch nicht so
        angelegt, wie er eigentlich sein sollte,
        aber deshalb geht ja die Welt nicht unter.)
        Nutzen dann etwa „alle anderen“ nicht den
        Firefox-Browser? Wäre interessant.

  3. Das Buch fand ich toll, weswegen ich mich auch auf die Serie gefreut hatte – zumal King ja selbst dran beteiligt war. Aber die erste Staffel fand ich schon qualvoll… und so fernab von Gut und Böse, dass es weh tat. Alles andere habe ich mir dann nicht mehr zugetraut.

    1. Ja ich erinnere mich, Du hast ja bereits bei der ersten Staffel gewettert, als ich noch guter Dinge war :))
      Aber die dritte Staffel war echt Mist.

      1. Aber die dritte ist ja jetzt zumindest die letzte. Dann muss das Ganze nicht weiter gehen. Jetzt muss ich mir nur mal bei Wikipedia durchlesen, ob sie das Buch-Ende gewählt oder sich ein neues ausgedacht haben. 😀

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