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Night Fare von Julien Seri

19383012235_0f4b0ac9e8_bNight Fare
Frankreich 2015
Regie Julien Seri
Drehbuch Cyril Ferment, Julien Seri, Pascal Sid
Produzent Raphaël Cohen, Julien Seri
Darsteller Jonathan Demurger, Jonathan Howard, Jess Liaudin, Fanny Valette
Laufzeit ca. 81 Min
Version französisch/ englische OmeU
Verleih Tiberius Film
Genre Thriller

 

Chris und Luc sind zwei alte Freunde, dennoch ist die Spannung groß als Chris nach Paris zurückkehrt. Eine alte Sache zwang ihn das Land zu verlassen, ohne Freundin und die ist nun mit Luc, dem Charmeur, zusammen. 
Keine optimale Grundlage die Freundschaft zwischen den Männern zu festigen doch Luc überredet Chris die Nacht einen drauf zu machen. Warum er dann kurze Zeit später die Taxizeche prellt versteht Chris nicht, denn sie haben die Taschen voller Cash, weil Luc seine schrägen Machenschaften einfach nicht sein lassen kann.
Doch nun sind sie auf den falschen getroffen: einen Pariser Taxifahrer und der versteht weder Spaß, noch kennt er Gnade.

Tja nun, ein seltsamer Streifen, dem man seine Einflüsse/Vorbilder („Duell, „Drive“ und „Christine“) deutlich ansah und teilweise auch anhörte (Mischung aus Martinez-Carpenter-Synthie). Dennoch war er ganz schön beknackt.
Erst fängt der Film zäh mit Männerfreundschaft und einer drögen Liebesgeschichte an, um dann in vermeintliche Slasheraction zu kippen und uns eine ehrlich gesagt bescheuerten Schluss abzuliefern.
Dazwischen sehen wir zwei Kumpels, die trotz gut gefülltem Geldbeutel einen Taxifahrer um seine Zeche prellen, einfach nur so. Das ist generell saudumm und hier im speziellen tödlich, denn der Taximann lässt nicht locker und aus einer motorschnurrigen Verfolgungsjagd wird schnell ein Leichen pflastern seinen Weg. Und statt sich schnell irgendwo zu verbuddeln, ziehen die beiden noch jeden ihnen bekannten Vollhonk in Paris mit in den Schlamassel, was den Beteiligten gesundheitlich sehr abträglich ist.
onion_head_avatars_4:10Der Bodycount ist hoch, macht die Handlung an sich aber nicht besser wie auch den Schluss nicht erträglicher.
Davon abgesehen ist „Night Fare“ durchaus optisch ansprechend, wenn nicht sogar hochglanz und die Goreeffekte lassen sich sehen. Mehr aber auch nicht.

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