DämonenfreiDurchsLeben

Ava’s Possessions von Jordan Galland

avaspossessionsAva’s Possessions
USA 2015
Regie Jordan Galland
Drehbuch Jordan Galland
Produzent Jordan Galland, Maren Olson, Carlos Velazquez
Darsteller Dan Fogler, Jemima Kirke, Louisa Krause, Lou Taylor Pucci, Alysia Reiner, William Sadler
Laufzeit ca. 89 Min
Version englische OV
World Sales Ravenous Films
Genre Horror, Mystery, Thriller

 

Ava ist eine junge Frau im besten Twen-Alter aus guter Familie und mit einem tollen Job. 
Naja, okay –  eigentlich war sie es und will es wieder werden, denn als Ava nach 28 Tagen wieder „erwacht“ hat sie gerade einen Exorzismus hinter sich und den Gastauftritt eines gewissen Dämons namens Naphula überwunden.
Ava selbst kann sich an nichts erinnern, aber die Spuren der Verwüstung sind überall sichtbar und da ist nicht nur Moms fehlendes Auge.
So versucht der Twen sich ein Bild von dem zu verschaffen, was ihr gerade passiert ist und recherchiert die vergangenen Wochen neben dem Besuch bei der Besessenen-Selbsthilfe-Gruppe.

„Ava’s Possessions“ hat einen wirklich erfrischend neuen Ansatz, denn wer hat sich bislang großartig damit auseinandergesetzt wie sich die exorzierten Ex-Besessenen so fühlen? 
Unsere Protagonistin Ava wird dann auch ins kalte Wasser geworfen. Im Chaos aufgewacht, nicht wissend was los ist und war, wird ihr offeriert, dass sie besessen war und in eine Selbsthilfegruppe geschoben. Wenigstens trifft sie dort Gleichgesinnte, auch wenn sich von denen nicht alle ohne ihren Dämon wohl fühlen.
Doch Ava versucht ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen und macht sich auf zu recherchieren, was sie so die letzten 28 Tage getrieben hat und woher der riesige Blutfleck unterm Teppich kommt und die fremde Uhr im Sofa.
Jordan Galland inszenierte „Ava’s Possessions“ mit viel Humor und ruhiger Hand, auch wenn er das Potential des Stoffes nicht ganz ausgeschöpft hat.
Zu seinem Glück hat er mit Louisa Krause eine Hauptdarstellerin, die der Rolle Leben einhaucht und durchweg glaubhaft rüberkam.
cute_msn_onions-6-253A10Natürlich bleibt der Film nicht so ganz blutfrei, es sind ja immerhin Dämonen im Spiel und ob man von einem Happy End sprechen kann weiß ich nicht.
Insgesamt war „Ava’s Possessions“ eine angenehme Überraschung, ein echt netter Indefilm, mit einer Deborah Rush, die mich total an Katrin Saß erinnerte“.
Mal wirklich was anderes.

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