DieVHSKassetteImWildschwein

RÉALITÉ von Quentin Dupieux

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Directed by Quentin Dupieux
Produced by Gregory Bernard, Diane Jassem, Josef Lieck, Kevin Van Der Meiren
Written by Quentin Dupieux
Starring Alain Chabat, Jonathan Lambert, Élodie Bouchez, Kyla Kenedy, John Glover, Eric Wareheim, Jon Heder
Music by Quentin Dupieux
Cinematography Quentin Dupieux
Edited by Quentin Dupieux
Production company  Realitism Films, Rubber Films
Distributed by Diaphana Films (France)
Release dates 28 August 2014 (Venice), 18 February 2015 (France)
Running time 87 minutes
Country France, Belgium
Language English, French

 

Reality weiß ganz genau, was sie da beim Ausweiden des Wildschweines durch ihren Vater gesehen hat, eine VHS-Kassette! Doch ihre Eltern glauben ihr nicht und es dauert eine ganze Weile, bis sie besagtes Material aus der Mülltonne bergen kann, denn sie ist auch Bestandteil einer Dokumentation, die einfach nicht fertig werden will, weil der kreative Kopf, Zog, alles in Echtzeit ohne Schnitte filmen will. Das nervt wiederum den Produzenten des Films Bob Marshall, der sich lieber mit Kameramann und vorstellig werdendem Jungregisseur Jason Tantra über eine Filmidee unterhält. Jason arbeitet in einer Fernsehproduktion, dessen Moderator unter schwerem Juckreiz leidet und seine Stelle verliert und hat sich in den Kopf gesetzt einen Horrorstreifen zu drehen, in dem die Menschen durch besessene Fernsehapparate per Todesstrahlen getötet werden und der durch oscartaugliche Schreie auf sich aufmerksam machen soll. Währenddessen behandelt seine Frau, die Psychologin mit Spezialgebiet Traumdeutung, einen Mann, der in Frauenkleidern Blumen pflückt und sie nicht einem alten Mann schenkt, aber der Lehrer von Reality ist. Als Jason dann mit seiner Frau einen schönen Abend im Kino verbringen will, entdeckt er, dass sein Film bereits gedreht wurde und in seiner Panik trifft er sich selbst beim Produzenten und im Filmstudio…

„Den Film, den Sie gerade sehen, können Sie nicht sehen! Er existiert noch nicht.“
Dauergast und Allroundkünstler Quentin Dupieux ist mit „Réalité“ wieder zu alter Form aufgelaufen.
Ein Film im Film, im Film, ein großartiger Alain Chabat, eine vier absurde, dennoch gute Geschichte(n) und ein Song („Music With Changing Parts“ von Philip Glass), vermischen sich zu einem Ganzen, dass sich überschneidet, verdreht und windet, deren großes Ganzes aber nie von Dupieux aus den Augen verloren wird, bis das Schwein geschlachtet ist.
Ich mochte auch Kyla Kenedy, halte sie für echt talentiert und würde auch unbändigen Juckreiz bekommen, müsste ich als Oppossum verkleidet eine Schnarchbacke beim Herstellen einer Erdbeercharlotte beobachten.
„Réalité“ ist besser als „Wrong Cops“, fast so gut wie „Wrong“, aber wurde leider im onion_msn_emot-7-253A10Original ohne englische Untertitel gezeigt, was die französisch gesprochenen Passagen zu einer echten Herausforderung machten.
Durchaus sehenswert, wenn ich mich auch nicht zu mehr als 7 Punkten durchringen konnte.

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