WürmerVampireUndRattenfänger

The Strain von Guillermo del Toro und Chuck Hogan für FX

TheStrainGenre: Vampire horror Drama
Created by Guillermo del Toro, Chuck Hogan
Based on The Strain by Guillermo del Toro, Chuck Hogan
Starring Corey Stoll, David Bradley, Mía Maestro, Kevin Durand, Jonathan Hyde, Richard Sammel, Sean Astin, Jack Kesy, Natalie Brown, Miguel Gomez, Ben Hyland
Composer(s) Ramin Djawadi
Country of origin United States
Original language(s) English
No. of seasons 1
No. of episodes 13 (list of episodes)
Production Executive producer(s) Guillermo del Toro, Carlton Cuse, Chuck Hogan, Gary Ungar
Producer(s) J. Miles Dale
Editor(s) Kathryn Himoff, Christopher Nelson, Sarah Boyd
Location(s) Toronto, Ontario, Canada
Cinematography Checco Verese, Gabriel Beristain, Miroslaw Baszak
Running time 39–43 minutes (regular), 70 minutes (pilot)
Production company(s) FX Productions, Carlton Cuse Productions, Double Dare You
Distributor 20th Television
Release Original channel FX
Original release July 13, 2014 – present

 

Im Tower des JFK Airports herrscht Ratlosigkeit, denn Flug 753 ist zwar planmäßig gelandet, doch nun steht die Maschine wie ein Geisterschiff auf der Landebahn, dunkel und ohne einen Mucks von sich zu geben.
Als man sich entschließt an Bord zu gehen, finden die Ermittler nur Leichen vor. 
Zeit das CDC hinzuzuziehen, denn das riecht nach einer Seuche und richtig Dr. Ephraim Goodweather gibt Alarm und staunt nicht schlecht, als auf einmal 4 der über 200 Toten auf einmal doch recht lebendig sind. Die vier kommen unter Quarantäne, der Rest in die Obduktion, aber weder sind die vier Überlebenden gesund, noch die 200 Leichen so richtig tot. Dr. Goodweather riecht den Braten: hier stimmt etwas nicht, doch zu spät, denn der Wurm ist ins Rollen gebracht und eine verheerende Seuche macht sich über Manhattan her.

Warum sehe ich mir eine Serie an, deren Buchgrundlage ich schon nicht mochte?
Die Antwort kennt nur der Wind wie ich immer zu sagen pflege und mir gefielen die Serienplakate, die wohl nicht überall verwendet werden durften.
Egal. Mitgefangen, mitgehangen.
Eins kann man vorweg sagen: die erste Staffel von „The Strain“ hält sich ans Buch, was wenig verwunderlich ist, wenn die Autoren so nahe an Drehbuch und Verfilmung dabei sind. Wer also das erste Buch der Trilogie, „Die Saat“ von Guillermo del Toro und Chuck Hogan mochte, wird bei der Serie voll auf seine Kosten kommen.
Wie im Buch, bin ich auch bei der Serie auf die ersten guten Folgen hereingefallen, denn der Beginn ist wirklich spannend: Es gibt wohl nichts Unheimlicheres als verlassene Schiffe oder dunkle Flugzeuge, mysteriöse Tote und Würmer im Blut.
Doch dann flachen Buch wie Serie ab. Die Charakter sind bis auf den Kammerjäger, eher von der langweiligen Sorte, dazu noch furchtbar sissymäßig und gerne auch andiewandklatschblöde. Dazu diese bescheuerte KZ-Geschichte plus Nazivampir…aber gut, könnte man verzeihen, wenn „Nummer A230385“ wenigstens über die Jahrzehnte dazugelernt hätte.
So bleiben die Hauptcharakter flach, die wichtigsten Protagonisten treffen sich wie zufällig an jeder Ecke, weil Manhattan ja recht überschaubar ist und kaum jemand von Militär und Zivilbevölkerung macht sich über die Situation auf der Insel so wirklich ernsthafte Gedanken – was sind schon seltsam saugende Kreaturen, die die Bevölkerung dezimieren?
Wenigstens hat die Serie eine coole Sau, nämlich den Rattenfänger Vasiliy Fet, der von Kevin Durand gespielt wird. Das passt und rettet weite Strecken, bis hin zu ganzen Folgen.
Panda 6So kann ich zur Serie also nicht viel besseres sagen, als zum Buch, denn auch die Effekte und das Aussehen der Vampire sind nicht der Burner, aber besser als glitzernde Vampire ist’s allemal!
Kann man sehen, ist aber keine Offenbarung.

2 thoughts on “WürmerVampireUndRattenfänger”

  1. Hihihiii! Du hast sie dir tatsächlich noch angetan 🙂 Also genau meine Meinung, beim Pilot stecknten noch meien Fingernägel in der Armlehne, das war spannend, atmosphärisch, toll. Dann wurde es immer doofer (wie bei so vielen Serien derzeit).

    Einen der Unsinnshöhepunkte fand ich, wo der Junge ein altes MacBook im Pfandhaus us dem Regal zieht, natürlich ist der Akku voll, natürlich hat sich der Besitzer nicht abgemeldet oder das DIng irgendwie gesichert, natürlich war sofort WLAN da, und dann tippt er da „find kelly goodweather’s iphone“ ein, und Bingo.

    Für sowas muß man die Leute schon für ganz schön blöd halten.

    1. Stimmt ein leidiges Phänomen mit der Abflachung der Geschichten, aber bislang hatte ich eigentlich Glück. Hier ist es genauso wie im Buch; man denkt erst: oh super, das macht was her und dann nervt es nur noch.
      Ja das mit dem MacBook habe ich dezent verschwiegen. Sich über solche Blödheiten aufzuregen, habe ich mir mittlerweile abgewöhnt :)) Wobei ich mich gefragt hatte woher er sein Internet hatte, wenn doch das „ganze Internet“ abgesoffen war.

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