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Avengers: Age Of Ultron von Joss Whedon

Avengers_Age_of_UltronDirected by Joss Whedon
Produced by Kevin Feige
Written by Joss Whedon
Based on The Avengers by Stan Lee, Jack Kirby
Starring Robert Downey Jr., Chris Hemsworth, Mark Ruffalo, Chris Evans, Scarlett Johansson, Jeremy Renner, Don Cheadle, Aaron Taylor-Johnson, Elizabeth Olsen, Paul Bettany, Cobie Smulders, Anthony Mackie, Hayley Atwell, Idris Elba, Stellan Skarsgård, James Spader, Samuel L. Jackson,
Music by Brian Tyler, Danny Elfman
Cinematography Ben Davis
Edited by Jeffrey Ford, Lisa Lassek
Production company, Marvel Studios
Distributed by Walt Disney Studios, Motion Pictures
Release dates April 13, 2015 (Dolby Theatre), May 1, 2015 (United States)
Running time 141 minutes
Country United States Language English
Budget $279.9 million Box office $626.7 million

 

Auf ihrer Mission das Chitauri-Zepter zurückzuholen und die Hydra zu zerschlagen, kommen die Avengers nach Osteuropa, Sokovia.
Doch dort wartet nicht nur Baron von Strucker auf unsere Helden, sondern auch eine Menge seltsamer Experimente und die beiden talentierten Zwillinge Pietro und Wanda Maximoff aka Quicksilver und Scarlet Witch. Wanda macht den Avengers das Leben nicht leicht. Mit ihrer Fähigkeit Gedanken zu manipulieren setzt sie Tony Stark den sprichwörtlichen Floh ins Ohr und der hat nach dem Sieg über Baron von Strucker nichts besseres zu tun, als eigenmächtig ein Weltschutzprogramm zu erschaffen, eine künstliche Intelligenzt, das weit über die Fähigkeiten von Jarvis hinausgeht. Mit Hilfe des Zepters und einiger gefundener Programme sowie der Nötigung Banners mitzumachen, erschafft Stark ein Wesen, dass die Welt schützen will – jedoch vor den Menschen!

Tja wie bei jeder Fortsetzung gilt auch bei den Avengers: wer lang hat, lässt lang hängen oder höher, weiter, lauter und teurer.
Ob man sich mit dieser Formel wirklich einen gefallen tut, mag ich zu bezweifeln, denn der 2. Avengersfilm ist vor allem viel Haudruff mit ein paar netter Momente, guter Witze, zu viel meine kleine Farm und einem echten Quicksilverärgerniss.
Whedon setzt neben noch mehr Ballerei und Zerstörungsspektakel auf das Zwischensuperheldenmäßige. Kleine Zärteileien zwischen Black Widow und dem Hulk, nette Abende bei Bier und Wein oder gar ein idyllischer Unterschlupf auf Hawkeyes kleiner Farm plus Drechselkurs.
Nebenbei geht die Welt unter, denn Tony Stark wurde wie alle anderen auch von Wanda, dem neuen Supertalent, manipuliert und erschafft eine künstliche Intelligenz, die wirklich weiß wo das Problem auf diesem Planeten liegt, was sie schnellstmöglich und sehr gründlich aus dem Weg schaffen will. Da wird dann auch mal eine osteuropäische Stadt aus den Fugen gehoben, die ohnehin noch ein Relikt aus alten James Bond Filmen zu sein scheint, um es der Vernichtung der Saurier gleichzutun.
Natürlich bleiben nicht alle Bösen böse und so bekommen die Avengers Zuwachs, wenn auch mit falschen Gesicht und teilweise nur sehr kurz, denn Pietro Maximoff alias Quicksilver wird aus wahrscheinlich rechtlichen Gründen nicht wunderbar von Evan Peters verkörpert, sondern von Aaron Taylor Johnson und dann stirbt der Kerl auch noch! Äh wie bitte? Übrig bleibt Wanda, die von der viel zu kurznäsigen Elisabeth Olsen verkörpert wird und Paul Bettany, dem eine Erleuchtung widerfährt und ein Körper geschenkt wird.
Tja und wer glaubt Dr. Banner und Natasha Romanoff bekommen Nachwuchs, den muss ich enttäuschen.
Insgesamt ist Avenger: Age Of Ultron eine seltsame Mischung, die sicherlich gut gemeinte Einblicke in das private Privatleben einiger Charakter gibt und durchaus auch sehr lustig ist Panda 7– Hammerwitze mag ich prinzipiell gerne, aber dennoch zu viel Kampfszenen und laute Zerstörungswut vor sich her trägt.
Manchmal ist weniger mehr, ungeachtet dessen ein sehenswertes Spektakel.

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