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The Guest von Adam Wingard

The_Guest_Film_PosterDirected by Adam Wingard
Produced by Jessica Wu Keith Calder Roxanne Benjamin
Written by Simon Barrett
Starring Dan Stevens, Maika Monroe, Leland Orser, Sheila Kelley, Brendan Meyer, Lance Reddick
Music by Steve Moore
Cinematography Robby Baumgartner
Edited by Adam Wingard
Production company HanWay Films Snoot Entertainment
Distributed by Picturehouse
Release dates
January 17, 2014 (Sundance)
September 17, 2014 (United States)
Running time 100 minutes
Country United States Language English
Box office $2,367,161

 

Die Petersons leben in tiefer Trauer, nachdem ihr ältester Sohn in Afghanistan gefallen ist und versuchen das Beste aus ihrem jetzigen Leben zu machen. Doch dann klingelt es eines morgens an der Tür und David steht vor der Tür, ein Ex-Soldat und angeblich Calebs bester Freund im Einsatz. Während Mutter Laura den Mann freundlich aufnimmt und dankbar für seine von Caleb gesendeten Botschaften ist, ist Vater Spencer misstrauisch, doch schnell gewinnt David die Herzen der gesamten Familie. Er kümmert sich um die Mobber in Sohn Luke Schule und hat ein Auge auf Tochter Annas Drogendealerfreund.
Doch leider häufen sich auf einmal die Todesfälle in dieser kleinen Stadt und Anna wird misstrauisch. Sie forscht nach und siehe da, beim militärischen Geheimdienst klingeln alle Alarmglocken, leider führt das zu einem gewaltigen Blutbad.

Ich liebe Adam Wingards Filme und war voller Vorfreude auf „The Guest“, der auf den FF-Nights 2015 als Abschlussfilm lief.
Ich war überrascht, dass ich die Handlung praktisch 1:1 hätte vorplappern können, was bedeutet: Entweder ist die Story geklaut, vorhersehbar oder ich besitze doch hellseherische Fähigkeiten.
Nichtsdestotrotz ist „The Guest“ ein wirklich guter lustiger und makabrer Film, der mit Dan Stevens, Maika Monroe und Brendan Meyer ideal besetzt und gut gespielt ist.
Ein Fremder schleicht sich in eine ganz normale amerikanische Familie ein und tut zunächst alles, damit sie ihm vertrauen und ihn schätzen lernen. Er hilft dem Nerdsohn sich gegen die starke Mobbergang aus der Schule zu verteidigen, bringt die niedergeschlagene Tochter nach einer Party nach Hause, trinkt mit Daddy Bier und hört sich seine Sorgen an. Ob er auch an dessen Beförderung beteiligt war?
Gruftietochter Anna ist misstrauisch und fast hätte David sie auf seine Seite gezogen, doch sie kommt zur Besinnung und das Blutbad nimmt seinen Lauf.
Ab der zweiten Hälfte des Filmes wird es dann auch endgültig absurd, macht aber nicht weniger Spaß.
Musik und Score sind großartig, ich liebe Maika Monroe und Brendan Meyers Gesichter onion_msn_emot-7-253A10sind nicht mit Gold aufzuwiegen. Dan Stevens hätte ich niemals in mein Haus gelassen, aber die Entscheidung lag ja nicht bei mir.
„The Guest“ ist nicht ganz so gut wie „You’re Next“, aber was solls, ein guter Abschluss war es allemal und wir hatten unseren blutigen Spaß.

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