EineReservierungFürZwölf
OderAllesHatSeinenPreis

John Wick von Chad Stahelski und David Leitch 

John_Wick_TeaserPosterDirected by Chad Stahelski David Leitch (uncredited)
Produced by Basil Iwanyk David Leitch Eva Longoria Michael Witherill
Written by Derek Kolstad
Starring Keanu Reeves Michael Nyqvist Alfie Allen Adrianne Palicki Bridget Moynahan Dean Winters Ian McShane John Leguizamo Willem Dafoe
Music by  Tyler Bates Joel J. Richard
Cinematography Jonathan Sela
Edited by Elísabet Ronalds
Production companies Thunder Road Pictures 87Eleven Productions MJW Films DefyNite Films Distributed by Summit Entertainment
Release dates October 13, 2014 (New York City premiere) October 24, 2014 (United States)
Running time 101 minutes
Country United States Language English
Budget $20 million Box office $73.6 million

 

Iosef Tarasov macht einen großen Fehler: der Sohn von Russengangsterboss Viggo überfällt einen Mann, weil ihm sein Auto gefällt, prügelt ihn halb tot und erschlägt seinen Hund. Was Iosef bislang nicht wusste, dass der Unbekannte John Wick ist. 
John ist in tiefer Trauer, denn gerade erst hat er seine Frau zu Grabe getragen und der Hund war ihr letztes Geschenk an ihn; ganz nebenbei ist Wick Mafiakiller im Ruhestand, besser gesagt DER Mann für amtliche Massaker hatte sich seit vier Jahren zurückgezogen und darum ist weder Tarasoys Autohehler besonders begeistert, als er Wicks Mustang angeboten bekommt, noch Iosefs Vater als er davon erfährt, denn der weiß was nun auf sie zukommt: Wick wird nicht Ruhe geben, bis Iosef tot ist und absolut nichts und niemand kann diese Naturgewalt aufhalten.

Was soll ich sagen?
Wo John Wick draufsteht ist auch John Wick drin und für mich (und Freundin, Mann nicht) kann niemand diesen Rächer in eigener Sache besser verkörpern als Keanu Reeves.
Also nicht, dass „John Wick“ jetzt der Überfilm wäre, die Story ist überschaubar und eigentlich ist der Film fast noch mehr „ratatatata“ als „John Rambo“ (mit fast genauso vielen Toten), aber wesentlich schöner anzusehen, was heißt stylischer, besser choreografiert und aufgenommen. Da sieht man erstechen, erschlagen und niederschießen auf einmal mit ganz anderen Augen. Ich will nicht sagen gewaltverherrlichend, aber der Mann hatte ja seine Gründe und alle kannten ihn und das Risiko im Weg zu stehen, wer wollte bekam auch seine Chance, wenn meist auch eine nur sehr kleine.
Na ja, das war sie nun, die erhoffte Sneak über den Superkiller auf Rente, der wirklich sauer wurde, als man seine Hundewelpe erschlug. Konnte ich auch gut nachvollziehen.
Neben der kleinen Rahmenhandlung gab es einen immer gut gekleideten Keanu Reeves zu sehen (falls ich es noch nicht erwähnt habe), der in einem chicen Haus lebt (würde ich so aus dem stehgreif sofort einziehen) und einen noch feineren Wagen fährt (1969 Mustang, schwarz), der ihm geklaut wird, dafür bekommt er dann aber von guten Seelen einen Buick GSX 1971 geschenkt, den ich zur Not auch noch fahren würde…egal. Wir erfahren, dass das Continental eigentlich eine Nobelunterkunft für Killer und Gangster aller Couleur ist, die mit Goldtalern zahlen, dort eigene Regeln herrschen und das Haus einen 24 Stunden Doktor hat, Willem Dafoe aussieht wie ein Basset, aber noch immer cool ist und auch sehr schön wohnt, was wir immer vermuteten es einen Cleaner Dienst gibt, der nicht nur die Leichen entsorgt, sondern auch gleich die Fenster putzt und man Waffen sehr wohl nachladen muss, aber nicht braucht, wenn man John Wick heißt und einen Bleistift hat.
cute_msn-8-253A10Ansonsten haben Eva Longoria und die anderen ihre 20 Millionen gut angelegt. Für das Budget ist ein ordentlicher Film herausgekommen, der die Unkosten locker eingespielt hat und den ich ganz doll lieb habe (Mann nicht, darum darf er nie mehr in die Sneak mitkommen).

9 thoughts on “EineReservierungFürZwölf
OderAllesHatSeinenPreis”

  1. Oh Wow das freut mich echt. Ich mag halt Reeves nach wie vor total gerne und hätte den Film ohnehin geschaut, aber schön, dass man hierzu auch schon positive Reviews findet. Bei dem Trailer war ich nicht ganz so sicher…

    1. Also dazu muss ich sagen, dass er M. gar nicht gefallen hat: zu viel Geballer und der falsche Hauptdarsteller, aber gut Toni und mir hat er gut gefallen :))

  2. Tagchen

    Dass du „John Wick“ soviel Punkte gegeben hast,
    kann ich wirklich nicht nachvollziehn.
    Okay, Keanu Reeves hat recht gut geschaupielert.
    Der Plot ist jedoch aus meiner Sicht so
    flach wie die Norddeutsche Tiefebene. Qualitativ wie
    Tiefkühlpizza. Gattin stirbt, Wauzi wird erschossen,
    Auto wird geklaut John Wick rächt sich. Wow!
    Viele böse Russen werden gekillt.
    Was war da noch? Nichts.
    Von mir maximal 2 Punkte für diesen Schrott. 😉

    1. Also das von Dir? Rachethrillerplots sind doch meist bescheuert und wenn der Grund gut ist, ist der Rest scheiße.
      Liegt mir fern hier irgendwas zu rechtfertigen, aber insgesamt fand ich den Film ansprechend, von den Darstellern bis hin zur Machart. Da habe ich gerade in letzter Zeit wesentlich schlechtere Actioner gesehen.

      1. Bonjour Madame!

        Du „sagst“ es. Meistens bescheuert, aber eben
        nicht immer!..;-)
        Vielleicht lags daran (Urteil zu „John Wick“), dass
        ich tags zuvor nochmal „Another Earth“ geguckt
        habe. (Anspruch/Tiefgang) Dagegen ist eben
        „John Wick“ belangsloser, vorhersehbarer Firlefanz.
        Eine Folge Daktari ist da weitaus aufregender..;-D

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