BisZurUnendlichkeitUndNochViel
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Lucy von Luc Besson

Lucy_(2014_film)_posterLucy Directed by Luc Besson
Produced by Virginie Silla
Written by Luc Besson
Starring Scarlett Johansson Morgan Freeman Amr Waked Choi Min-sik
Music by Éric Serra
Cinematography Thierry Arbogast
Edited by Julien Rey
Production company EuropaCorp TF1 Films Production Canal+ Ciné+ Distributed by EuropaCorp.
Distribution (France) Universal Pictures (International)
Release dates 25 July 2014 (US) 6 August 2014 (France)
Running time 89 minutes
Country France
Language English Korean French
Budget $40 million Box office $443.5 million

 

Lucy ist eine amerikanische Studentin, die in Taipei studiert und gerne etwas über die Stränge schlägt. Leider wird ihr eine kurze Liaison zum Verhängnis, denn sie gerät durch ihren Freund in die Fänge der koreanischen Drogenmafia, die ihr einen ziemlich großen Beutel CPH4, eine gefährliche synthetische Droge, in den Bauch einnähen. Doch Lucy kommt nicht weit und wird von einer rivalisierenden Bande gefangen und die behandeln sie nicht zart. Tritte in den Bauch lassen den Beutel platzen und ein großer Teil der Droge gelangt in Lucys Blutkreislauf, worauf sie beginnt sich zu verändern. Von Stunde zu Stunde wird mehr Gehirnkapazität aktiviert und damit ungeahnte Kräfte freigesetzt. Lucy mutiert zu einer Kämpferin, Telekinetin und Allwisserin. Sie saugt Informationen anderer Menschen auf, erlebt die Umwelt völlig anders, sucht nach dem Sinn des Lebens, während die Mafia nach ihr sucht.

Gut gewillt sehe ich die von den meisten als dürftig und hanebüchen beschriebene Handlung Luc Bessons „Lucy“ als gar nicht mal so schlecht an. Ich mag Science Fiction und als solchen sehe ich „Lucy“ auch und ich kann mit dem Gedankenspiel, was wäre wenn das Gehirn zu 100% genutzt werden würde gut anfreunden, zudem die Antwort nach dem Sinn des Lebens hier nicht 42 lautet. Aber man darf die Story echt nicht überbewerten und natürlich kann Besson nicht aus seiner Haut und inszeniert die Geschichte als knallharten  Actioner mit einem Choi Min-sik, der tut, was er so gut kann – den Bösewicht spielen und Morgan Freeman, als Wissenschaftler, der eigentlich nur verdutzt guckt.
Dafür sehen wir in der Hauptrolle Scarlett Johansson, die so gar nicht Bessons Beuteschema entspricht, aber egal – sie funktioniert, vielleicht weil sie einfach gut spielen kann und von der ängstlichen verletzlichen Studentin zur schmerzfreien knallharten Frau mit Überwissen mutiert ohne lächerlich zu wirken.
Wir bekommen also besagte Action serviert, die auch nicht ganz blutfrei ist und wie bei Besson nicht unüblich, einige auf der Strecke bleiben lässt und ein wirklich optisches Feuerwerk an Effekten, die die Kinoauswertung sinnvoll macht.onion_msn_emot-7-253A10
Insgesamt ein kurzweiliger Spaß, den anzusehen Freude macht und der nie vorgaukelt ernsthafte Tiefe zu vermitteln oder wissenschaftlich fundiert zu sein.
Sehenswerte, entspannte und visuell eindrucksvolle SF-Action.

 

4 thoughts on “BisZurUnendlichkeitUndNochViel
Weiter”

  1. Tagchen!

    Du! Vor ein paar Jahren habe ich mal Larifariwurz aus der geheimnisvollen
    Takatuka-Höhle geschnupft. Einen Augenblick später stiegen Blubberblasen
    vor meinen Augen auf, ich hörte chorale Gesänge und war wie festgewurzelt.
    Die Umgebung verflüssigte sich wie schmelzende Schokohasen in der Sonne.
    Tiefe Schwärze, ein ohrenbetäubender Donnerknall und dann pure Stille.
    Als ich wieder zu mir kam, traute ich meinen Augen nicht! Ich sah durch Dinge
    hindurch! Alles um mich herum war durchsichtig. Dieses Larifariwurz hatte mir
    einen Röntgenblick verschafft! Mit der Zeit konnte ich feststellen, dass mittels
    Fingerschnippen die Durchlässigkeit steuerbar war. Seither blicke ich durch
    und kann z.B. die Unterwäsche meiner Nachbarin sehen. Wenn die wüsste…;-)

        1. Gibt schlimmere Filmplotts, langweiligere auch. Wenigstens war keine Zeit für Schmusereien oder Sentimentalitäten, das wertet das Produkt ungemein auf :))

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