UndWiederIrgendwoInSchottland

Let Us Prey von Brian O’Malley

let-us-prey-posterEs ist Rachels erster Arbeitstag als Polizistin in einem unbedeutenden Revier in einer schottischen Stadt im Nirgendwo und sie soll die „ruhige“ Nachtschicht übernehmen, doch weder ihr Chef, noch ihre Kollegen sind ihr wohlgesonnen, dann taucht ein fremder in der Stadt auf, wird überfahren, taucht wieder auf, der betrunkene Jüngling am Lenkrad wird in den Knast gesteckt, in dem bereits sein Lehrer sitzt. Irgendwann landet auch der Fremde dort und kurze Zeit später bricht die Hölle los, denn absolut jeder hier ist schuldig und deren Seelen begehrt.

Eigentlich dachte ich bei einem Horrorfilm mit Pollyanna McIntosh und Liam Cunningham nichts falsch machen zu können, doch da hatte ich die Rechnung ohne den Wirt gemacht.
Dabei fängt der Film durchaus gut an: eine tolle Einstellung am Meer, schwarze Vögel, die zu einem mysteriösen Mann werden, der Überfahren wird und trotzdem lebt eine neue Polizistin und lauter Leute, die alle was zu verbergen haben. Sünden gibt es viele und der Jungmann, der betrunken ein Mädel anfährt und im Straßengraben zurücklässt ist durchaus realistisch und es wäre auch nichts gegen einen religiösen Serienkiller zu sagen, aber in dieser Kleinstadt ballt sich ein Sodom und Gomorrha zusammen und das war letztendlich echt over the top. Sadisten und Mörder wo das Auge hinschaut und eine fast verlorene Seele, die es zu retten gilt oder auch nicht. Was da in diesem schottischen Städtchen abläuft, geht auf keine Kuhhaut und man fragt sich, wie in dem Landkreis überhaupt noch wer Leben kann.
Selbst wenn man sich mit der geballten Ansammlung von Psychopathen und Sündern anfreunden kann und sich sagt, im Grunde stimmt das Gerüst für einen Horrorfilm, unterwandern die unterirdischen darstellerischen Leistungen der Beteiligten den filmischen Genuss immens, um nicht zu sagen halten ihn unter dem Radar.
Nein das war nichts, diese krude Mischung aus “Aussault on Predict 13″, “The Stand” und dem Willen hier irgendwas stephenkingiges zu kreieren, war nicht mal ungewollt komisch und machte nicht wirklich Spaß es anzusehen.
onion_msn_4-253A10Viel Blut und Sadismus gepaart mit Boten von unten oder oben wie auch immer, Seelenfängern eben, sind kein Garant für ein ansehnliches Horrorfilmchen und wenn man ein überwiegend talentfreies Ensemble beschäftigt, können zwei Schauspieler ein schlechtes Drehbuch auch nicht mehr retten.
Ganz schön enttäuschend.

Running Time: 89 mins Production Company Fantastic Films / Makar Productions Director Brian O’Malley Writers Fiona Watson David Cairns Producers Brendan McCarthy John McDonnell Eddie Dick Cast Liam Cunningham Pollyanna McIntosh International Sales AV Pictures Ltd Caparo House, 103 Baker Street, London W1U 6LN, England.

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