RettetDieMillion

Sabotage von David Ayer

John ‚Breacher‘ Wharton ist der Kopf einer Spezialeinheit der DEA, die für das Ausheben der schlimmsten Drogenkartelle zuständig ist. Er und sein Team arbeiten seit Jahren undercover und auf Grund seiner Arbeit verlor Breacher Frau und Sohn.

8 Monate nach dem Tod seiner Familie hebt das Team ein Kartell aus, in deren Haus zig Millionen im Keller liegen. Doch anstatt das Geld in Gänze sicherzustellen, zweigen Breachers Leute 10 Millionen ab und verstecken das Geld im Abwasserkanal. Pech für sie, den als sie die Beute abholen wollen ist sie weg und kurz darauf müssen sich alle rechtfertigen wo das Geld geblieben ist. Alle halten dicht und nach weiteren 6 Monaten werden die Ermittlungen eingestellt und das Team darf wieder arbeiten.
Leider scheint nun irgendwer hinter ihnen her zu sein und der killt einem nach dem anderen.
Wer steckt dahinter?

Tja, es mag Menschen geben, die diesen Mist echt gut finden, zu mindestens Freunde des gepflegten Splatters dürften bei der 18er Version auf ihre Kosten kommen, denn „Sabotage“ ist einer von Arnie blutigsten Streifen; im Blutranking vielleicht bei “ John Rambo“ einzuordnen.
David Ayer ist ja Spezialist für Polizei und Spezialeinheitenfilme, für mich war eigentlich nur „End of  Watch“ okay.
Bei diesem Film stimmt eigentlich gar nichts, außer dem abgefahrenen Look für Sam Worthington.
Die Story ist an sich okay, aber voller Missverständnisse. So Frage ich mich bis jetzt, woher die DEA wusste, dass 10 Millionen fehlen, da Breacher und sein Team das gesamte Geld im Keller in die Luft gejagt hatten.
Ansonsten hat man hier drei Filme in einem, die Teile wirken abgehackt, die Kameraführung war mir zu experimentell und das Pseudotattoo Schwarzeneggers im Nacken ein paar Mal zu viel im Bild.
Während man im ersten Teil nur im Kinosessel herumrutscht, weil alle so schlecht agieren, im Besonderen Arnie, entgleitet die Geschichte später immer mehr und man möchte gerne im besagten Wagen sitzen und stattdessen seinen Kopf verlieren.
Wirklich gut gefallen haben mir nur die beiden Frauen, wobei deren Bemühungen in den vielen Fucks, Scheiße, Fick Dichs und so weiter etwas untergegangen sind.
Mireille Enos ist einfach eine flotte Rothaarige, ein ungewöhnlicher Eyecatcher, aber hier verschwendung wie auch die von mir hochgeschätzte Olivia Williams, eine Frau, die weder Botox noch Lifting nötig hat um gut dazustehen. Was sie in diesen Film trieb…sie brauchte das Geld, wahrscheinlich.
So wird also um das Leben geballert, keine Gefangenen gemacht, kein Klischee ausgelassen und es gibt schwarz und weiß; die Dialoge sind zum Fürchten und am Schluss wird’s dann richtig übel, der Blutpegel steigt, der Sinn entschwindet und man weiß, das war ein peinlich schlechter Film, aber ich habe ihn überlebt.
Die 35 Mio wurden wahrscheinlich nur für Fleischabfälle und Spezialeffekte ausgegeben und für Arnies Gage.

Kann ich nicht empfehlen.
Sabotage Directed by David AyerProduced by Al Ruddy Bill Block Paul Hanson Joe Roth Palak Patel Alex Ott (also Executive) Written by David Ayer Skip Woods Starring Arnold Schwarzenegger Sam Worthington Olivia Williams Terrence Howard Joe Manganiello Harold Perrineau Martin Donovan Max MartiniJosh Holloway Mireille Enos Music by David Sardy Cinematography Bruce McCleery Editing by Dody DornStudio Albert S. Ruddy Productions Crave Films QED International Roth Films Distributed by Open Road Films Release dates March 28, 2014 Running time 109 minutes[1] Country United States Language English Budget $35 million

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