AufDemAbsteigendenAst

The Congress von Ari Folman

Schauspielerin Robin Wright ist auf dem absteigenden Ast und verkauft sich an ein Filmstudio und muss damit ihre Karriere in der Realität beenden, denn nun existiert sie als Künstlerin nur noch virtuell. 
20 Jahre später wird sie mehr oder weniger gezwungen, sich auch für eine neue Volksdroge als Essenz freizugeben, damit sie jeder konsumieren und in ihren Charakter schlüpfen kann. Sie fügt sich, zettelt jedoch eine Rebellion an wird verletzt eingefroren.
Nach weiteren 20 Jahren wacht sie in einer Gesellschaft auf, die weitgehend halluziniert und in den Persönlichkeiten anderer lebt. 
Doch die grausame Wahrheit bleibt ihr nicht verborgen.



Auch einige Monate später muss ich sagen, dass ich mich zwar noch gut an den Film erinnern kann, jedoch keine positiven Erinnerungen daran habe.
„The Congress“ ist langatmig und depressiv, vermischt mit einer durchweg hässlichen Aufmachung, sprich Animation. Der Mischmasch aus naiver Animationskunst und Ari Folmans seltsamer Hommage an den Zeichentrickfilm der 30iger zusammen mit Realfilm, funktionierte für mich einfach nicht, dabei mag ich dieses Crossover eigentlich sonst sehr gerne.
Auch kann ich nicht sagen, dass die Geschichte schlecht war, wenn auch Lems Vorlage massenkompatibel aufgearbeitet wurde. 
Wahrscheinlich ist es die Kombination aus unattraktiven Bildern mit einer zähen, langweiligen und völlig spannungsfrei erzählten Story. 122 Minuten wabert die Geschichte vor sich hin und man sieht ständig dieses selbstmitleidige Gesicht von Robin Wright, deren Schauspielkünste mich hier auch nicht vom Hocker hauten, was aber auch daran liegt, dass ich sie nur in solchen Deprorollen kenne (außer der Brautprinzessin natürlich ;-)) )
Schön, wenn man darüber hinwegsehen kann und ganz viel in die Story interpretiert und Ah-Oh-Erlebnisse hat, letztendlich machte mir „Der Congress“ aber keine Freude; die Musik war auch gruselig.
Würde ich nicht weiterempfehlen, auch nicht noch mal gucken.

The Congress Directed by Ari Folman Produced by Diana Elbaum David Grumbach Eitan Mansuri Jeremiah Samuels Screenplay by Ari Folman Based on The Futurological Congress by Stanislaw Lem Starring Robin Wright Music by Max Richter Cinematography Michal Englert Editing by Nili Feller Distributed by Warner Bros. (Spain) Drafthouse Films (United States) Release dates 15 May 2013 (Cannes) 3 July 2013 (France) Running time 123 min Country Israel, France, Belgium, Poland, Luxembourg, Germany Language English Budget €8,000,000 Box office $302,370[

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