DieGeheimeZutat

100 Bloody Acres von Cameron Cairnes und Colin Cairnes

Lindsey und Reg Morgan betreiben ein lukratives Unternehmen zu Herstellung organischer Düngemittel irgendwo in Südaustralien und das läuft in letzter Zeit besonders gut, denn die beiden verwenden auf der Straße gefundene Kadaver, ihre wahre Geheimzutat ist jedoch Mensch.
Gut, die, die sie verwendet haben waren Unfallopfer und nicht mehr am leben, ganz legal ist die Sache dennoch nicht.
Als Reg auf einer Tour zufällig einen verunfallten Kumpel findet, packt er ihn kurzerhand auf die Ladefläche und nimmt ihn mit und alles wäre gut gelaufen, wäre er danach nicht noch auf diese drei Twens getroffen, die auf ein Musikfestival wollten, aber eine Autopanne hatten und die Lady darunter nicht so überaus entzückend gewesen wäre.
Dann nämlich, hätten die beiden Jungs nicht die Leiche zwischen den Düngemittelsäcken gefunden und wären ausgerastet, so dass Bruder Lindsey spontan beschließen muss die Drei ebenfalls in die Produktion mit einzubinden.
Doch das letzte Wort ist noch nicht gesprochen und so feilschen die Drei um ihr Leben, versuchen zu intrigieren und die Karten neu zu mischen.

Was ein Heidenspaß!
„100 Bloody Acres“ der Brüder Cameron und Colin Cairnes ist eine dieser kleinen Filmperlen, die einem schon mal den Tag retten. Die australische Splatterkomödie setzt zwar auf Stereotype, das aber mit ihrem ganz besonderen Charme. Angefangen bei den englischen Untertiteln, die allerdings auch Aussi-Dialekt sind und von daher nur eingeschränkt weiterhelfend, bis hin zur ausgewählt großartigen Aussi-Countrymusic, die den Saal zum Schunkeln und mitsingen animierte.
Ja, auch so kann Splatter aussehen!
Gut gelaunt ging es dann durch 90 Minuten skurrilem australischen Humors, wobei der Splatter punktuiert, aber in erinnerungbleibend eingesetzt wurde.
Drei Jungmenschen suchen eine Mitfahrgelegenheit, wobei sofort klar ist, dass hier etwas Spannung im Team ist. Natürlich liegts an der Frau, denn die hat ihren Freund mit seinem mitdabeiseienden Freund betrogen und der will mehr. Ja die gute Sophie weiß ihre Reize einzusetzen und so kann sie den erst ablehenden Reg überreden sie ein Stück auf den Düngemittellaster mitzunehmen. Was sie nicht ahnt, ist, dass hinten im Laderaum nicht nur ihre beiden Kumpels mitfahren, sondern auch ein Toter, der bei den beiden mächtig für Verwirrung sorgt. Tja und weil die Geheimzutat für Morgans Düngemittel bitte schön auch geheim bleiben soll, beschließt Regs Bruder Lindsey die Drei gleich mal mitzuverarbeiten.
Doch Linds hat die Rechnung ohne Regs einsame Seele gemacht und die hübsche Sophie, die versucht alles zu tun, um noch mal von der Häckslerkette herunterzuspringen.
Ob ihr das gelingen wird, müsst ihr schon selbst gucken, auf jeden Fall bleibt der Häcksler in Erinnerung und die Rezeptur des Düngers kann sogar noch verbessert werden, wenn bestimmte Vorraussetzungen erfüllt werden!!
Ich kann den Film wirklich wärmstens empfehlen und muss sagen, dass mir auch wieder Damon Herriman gut gefallen hat, dessen Spezialität ja die eher bescheidenen Charakter sind.

„100 Bloody Acres“ ist alles andere als Durchschnittsware und kommt auch mit einem so nicht unbedingt zu erwartenden Ende daher – okay man kann mitsingen :))

100 Bloody Acres Directed by Colin Cairnes Cameron Cairnes Produced by Julie Ryan Kate Croser Written by Colin Cairnes Cameron Cairnes Starring Damon Herriman Angus Sampson Anna McGahan Music by Glenn Richards Cinematography John Brawley Editing by Dale Dunne Joshua Waddell Studio Cyan Films Distributed by America – Doppelganger Releasing/Music Box Australia – Hopscotch International Sales – The Works International Release date(s) August 4, 2012 (Melbourne International Film Festival)[1] Running time 90 mins Box office $5,972

8 thoughts on “DieGeheimeZutat”

    1. Merci Merci!! 😉

      Als ich das Teil in deinem Blog.de-Blog sah,
      kam mir die Blitzidee dazu. ;-D
      (Du kannst ja doch nicht lassen, dort zu bloggen.)

      Hast ja sicher gesehn. Ich musste den Oberkörper deines Avatars
      komplett neu rekonstruieren. Hoffe es passt so. 😉
      Am Witzigsten finde ich die Szene, in der dich das Alien festhält. ;-))

SagWas!