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Fast & Furious 6 von Justin Lin

Nach dem erfolgreichen Rio-Gig sind die Mannen um Dom Toretto und Brian O’Connor zwar um 100 Millionen reicher, jedoch über die ganze Welt verstreut. Unsere beiden Haupthelden leben mit Mia und dem neugeborenen Sohn von ihr und Brian auf den Kanarischen Inseln die anderen machen hier und da auf dicke Hose.
Alles wäre so schön, gäbe es da nicht DSS-Agent Luke Hobbs, der einer höchst professionellen und brutalen Bande auf der Spur ist, deren Boss ehemalige britische SAS-Soldat der Special Forces, Owen Shaw ist. Die Bande ist ein finsteres Abbild Torettos Gang und konnte bisher erfolgreich Komponenten für eine Waffe stehlen, die die Kommunikation eines ganzen Landes blockieren könnte.
Und wie es so ist spürt Hobbs Toretto auf und bittet ihn um Hilfe, denn der Gang gehört eine längst Totgeglaubte an: Torettos große Liebe Letty!


Ums vorweg zu nehmen, besser als sein Vorgänger ist „F&F 6“ nicht, aber auch nicht wesentlich schlechter.
Schnelle Schnitte, schnelle Autos, noch immer dünne Mädchen, selbst nach der Geburt eines Kindes, dafür aber mehr Muckies und ein gut aussehender smarter Bösewicht, halten den Zuschauer in Atem und die Romantikeinlagen in Grenzen. Es wurde irgendwas Technisches geklaut, mit dem man ein mysteriöse Superwaffe zur landesweiten Blockierung der Kommunikation bauen kann, aber was die Bösewichter tatsächlich damit bezwecken bleibt unklar, ist auch nicht relevant, weil klar ist, dass das TopTeam den Lumpies ohnehin den Garaus machen wird. Ganz dolle lustig ist natürlich, dass das Gegenteam sprichwörtlich die dunkle Seite der Macht sind, also alle genauso Aussehen und zusammensetzt sind wie die Guten und so prallen pralle Muckies, auf ebenso volle Oberarme und Karate auf den Gegentritt – gespenstisch, unterliegen die Guten doch zunächst.
Dann die Zerreißprobe um eine Frau, wo will sie hin, wer will sie haben und immer, wer hat das bessere Auto?
Letztendlich gewinnt der, der eine russische Frachtmaschine in ihre Einzelteile zerlegen kann und man zieht zufrieden in den gammligen Vorort, verbrennt ein paar Klumpen Fleisch und trinkt Corona.
Bis auf die Romantik Moments und die Versuche hier ganz emotional Freundschaft zu mimen, hat der Streifen einen ganz guten Drive, aber irgendwie hat im Vergleich zum Vorgänger was gefehlt. Luke Evans, der einzige Grund, warum ich diesen Film gesehen habe, war cool, Gina Carano wirkte für mich hier im Team etwas verloren und Dwayne Johnson machte den Eindruck eines kurz vor der Explosion stehenden Muskelberges. Ich hatte da bei den Kampfszenen wirklich Angst um ihn und die Crew (Splittermuskeln und so).7*:10
Insgesamt ein netter Actioner, mit flotter Mucke und bunten Karren. Kann man gut sehen 🙂


Fast & Furous 6 Directed by Justin Lin Produced by Neal H. Moritz Vin Diesel Clayton Townsend[1] Written by Chris Morgan Based on Characters by Gary Scott Thompson Starring Vin Diesel Paul Walker Dwayne Johnson Michelle Rodriguez Jordana Brewster Tyrese Gibson Chris Bridges Sung Kang Luke Evans Gina Carano John Ortiz Music by Lucas Vidal[2] Cinematography Stephen F. Windon Editing by Christian Wagner Kelly Matsumoto Studio Original Film One Race Films Distributed by Universal Pictures Release date(s) May 7, 2013 (Premiere, London) May 17, 2013 (United Kingdom) May 24, 2013 (International) Running time 130 minutes[3] Country United States United Kingdom Language English Budget $160 million[4] Box office $667.9 million

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