DerAusstiegVomAusstieg

Savages von Oliver Stone

SavagesInhalt:
Ben und Chon könnten nicht unterschiedlicher sein: während Ben in Berkeley studiert hat, war Chon bei den Navy Seals und ist kriegstraumatisiert. Doch die beiden Freunde haben eine Gemeinsamkeit entdeckt: Marihuana. Ben hat ein echtes Händchen für das Kraut und Chon vertreibt es sehr gewinnbringend. Leider ist ihre Ware so gut, dass auch das mexikanische Drogenkartell mit den beiden ins Geschäft kommen will und leider akzeptieren sie kein „nein“.
Und wäre das nicht schon schlimm genug wird Ben und Chons gemeinsame Geliebte „O“ als Geisel genommen, um den beiden die Entscheidung zu erleichtern.

Fazit:
So im Rückblick  sehe ich „Savages“ doch eher zwiespältig. Einerseits ist es eine echt nette Dreiecksgeschichte, die natürlich völlig aus der Luft gegriffen und total unglaubwürdig ist. Hochglanzsex in tollem Licht, tolle Ausstattung und immer alles schön teuer und bunt, eine Frau, die zwei Männer liebt, zwei Männer, die eine Frau lieben und absolut alles für sie tun und alle drei in trauter Dope-Einigkeit. Ja das Leben ist schön in Hollywood und auch bei Oliver Stone.
Zum Glück gibt es da, aber auch die Rolle des Miguel „Lado“ Arroyo und dieser Mann ist böse. Nicht irgendwie so ein bisschen, sondern richitg heftig und von tiefstem Herzen. Er schlachtet Menschen zum Vergnügen, zur Abschreckung und für jeden anderen Grund ab und spielt dabei nur sein Spiel, obwohl er nur sowas wie die rechte Hand des Mafiabosses ist. Kein anderer als Benicio del Toro hätte diesen Lado besser und überzeugender spielen können und rettet damit weite Strecken des Filmes und nimmt Salma Hayek etwas von ihrer teilweise erschreckenden Lächerlichkeit. Ich weiß nicht, immer wenn sie mich überzeugen konnte, wurde ihrer Rolle so eine unglaubwürdige Schwäche angeschrieben, das einem alles verging, aber diese Inksonsistenz ist symptomatisch für diesen Streifen. Richtig gute Sequenzen wechseln sich mit albernem Hollywoodflachschmalzkino ab. Eigentlich sehr schade, so ist Stone mal wieder weit an einem Meisterwerk vorbeigeschliddert.
Nichtsdestotrotz handelt es sich bei „Savages“ um, wenn auch teilweise sehr blutiges, aber dennoch schillerndes Hollywoodkino, das man sich gut geben kann. Un schon nur für Benicio sollte man diesen Film unbedingt gucken!7:10

<

p>Savages Directed by Oliver Stone Produced by Moritz Borman Eric Copeloff Screenplay by Shane Salerno Don Winslow Oliver Stone Based on Savages by Don Winslow Narrated by Blake Lively Starring Taylor Kitsch Blake Lively Aaron Taylor-Johnson John Travolta Benicio del Toro Salma Hayek Music by Adam Peters Cinematography Dan Mindel Editing by Joe Hutshing Stuart Levy Alex Marquez Studio Relativity Media Distributed by Universal Pictures Release date(s) July 6, 2012 Running time 131 minutes Country United States Language English Budget $45 million[1] Box office $82,907,184

4 thoughts on “DerAusstiegVomAusstieg”

  1. „Hochglanzsex in tollem Licht, tolle Ausstattung und immer alles schön teuer und bunt, eine Frau, die zwei Männer liebt, zwei Männer, die eine Frau lieben und absolut alles für sie tun und alle drei in trauter Dope-Einigkeit.“

    Jaaa, mein Leben in Kurzfassung, nur dass es in meinem Szenario zwei Damen und einen Herrn gibt xD.

  2. Mir hat ja „Savages“ auch gut gefallen, bis auf das Ende – das hätte sich Oliver Stone sparen können. Wegen Benicio Del Toro habe ich mir den sogar noch ein zweites Mal angeschaut. 🙂 Sogar John Travolta hat mir da in zwei Szenen gefallen, obwohl er so komisch ausschaut…

SagWas!