InVerzug

Und so sammeln sich wieder Filme an, für die ich noch Kraft und Zeit finden muss sie zu besprechen.
Im Augenblick bin ich irgendwie ständig schlapp und versuche mich tapfer auch mal vom Mac zu lösen, frische Luft zu schnuppern und anderen Beschäftigungen nachzugehen – mit Erfolg, aber dem Ergebniss, dass ich etwas unter Schreibdruck gerate.

Gesehen habe ich bereits:TheWarrior'sWay
Kill List (hust),
The Tall Man (okay, kann man sehen, aber irgendwie doof ist er schon),
Fast Verheiratet (oh man, Emily, was hat Dich da nur geritten? Ich dachte der geht nie zu ende.),
The Warrior’s Way (lief im TV – schmacht, den fand ich ausgesprochen gut und gucke schon nach der Buray),
The Spiral (Miniserie auf Arte. Europäisches Künstler- Ding mit skandinavischem Schwerpunkt. War gut.)
Resident Evil – Afterlife (Ich will nicht unken, aber eigentlich war das echter Schrott.),
Expendables 2 (Na ja, nicht besser, aber auch nicht schlechter als der erste. Für meinen Geschmack zu viel geliftete alte Männer und flauschige Schalkragenpullover. Die Musik war auch schlecht.)

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p>Unbedingt sehen will ich noch immer: ParaNorman, dann neu: Looper und Abraham Lincoln Vampirjäger.
So ein Tag ist eindeutig zu kurz, besonders im Augenblick – finde ich.
abraham-lincoln-vampire-hunter

15 thoughts on “InVerzug”

  1. Bei „RE: Retribution“ brauchst du nicht unken: der war wirklich einfach nur Schrott!!! 😉

    „The Warrior’s Way“ wartet bei mir noch auf eine Sichtung, aber wenn er dir schon gefallen… 😉

  2. Hihi, der neue Resident Evil war schon ziemlich schrottig, aber ich fand ihn irgendwie witzig. Beim Vorgänger hab ich mich im Vergleich ganz schön gelangweilt… Ähnlich ging’s mir bei den Expendables. Der neue Streifen war an vielen Stellen sehr unterhaltsam, der Vorgänger für mich dagegen eine absolute Schlaftablette.

    Oh, kriegt „Kill List“ von dir 0 Punkte? 🙂 Ich fand ihn bis auf das einfallslose Ende, das den Film für mich total runtergezogen hat, ziemlich gut gemacht. Ist vom Schwerpunkt her ein psychologischer Film. Über weite Strecken reflektiert das Geschehen (auch visuell und beim Soundtrack) das Innenleben der Hauptfigur.

  3. Afterlife ist doch der vorletzte RE, aber ich wollte ihn sehen, nicht dass mir dann irgendwas fehlt, wenn ich den letzten gucke. Aber wenn Du sagst der neue ist noch schrottiger… :))
    Wo steht für Kill List 0 Punkte? 😉
    Er hatte zu viel unnötige explizite Gewalt und war mir zu naturalistisch inszeniert. Fand ich nicht ansprechend. Der Schluss war so vorhersehbar und ließ die Frage aufkommen: was wollte uns der Regisseur /Autor damit sagen?

  4. Ah, gut, dass du’s sagst, hab nur Resident Evil gelesen und dachte, du wärst auch schon in den neuen Film gepilgert. Find’s schade, dass die Reihe seit dem 4. Teil irgendwie total ins Trashige abgedriftet ist.. Im neuen Film gibt es immerhin einige sehr coole Locations und Jill Valentine, Rain & Ada Wong. Mit den Damen kann ein Film für mich per Definition kein Reinfall werden ;D. Das Ende macht sogar richtig Lust auf den 6. und (laut Regisseur) letzten Teil.

    Die Gewaltausbrüche in „Kill List“ fand ich teilweise auch zu heftig. Schade, dass man nicht mehr über den zurückliegenden Einsatz erfahren hat, der scheinbar ziemlich schief ging, was der Hauptfigur keine Ruhe lässt. Die neue Auftragsserie holt scheinbar alte Traumata zurück an die Oberfläche, was den armen Kerl total austicken lässt. Ich kann bei sowas „leider“ gar nicht mitreden. Mein größtes Trauma war „Basic Instinct“ als 12-Jähriger ;D.

    Zum Ende des Films mach ich mal copy & paste aus der spekulativen Spoilersektion in meinem Eintrag:

    „Jays Auftragsmorde waren also ein Aufnahmeritual für den bösen Kult, dem sein Auftraggeber und Gals Ehefrau angehören. Über dessen Ziele wird im Grunde nichts gesagt, aber die Zielpersonen auf der „Kill List“ und Jays letzter Kontrahent geben hier eventuell indirekt Aufschluss: Der Priester (Kirche), der Bibliothekar (Bildung), der Parlamentarier (Regierung), Jays Frau und Sohn (Familie) repräsentieren die Grundpfeiler der Gesellschaft. Sie einreißen zu wollen, deutet an, dass der Kult wohl darauf aus ist, entweder totales Chaos herbeizuführen oder die bestehende Gesellschaftsordnung durch eine andere zu ersetzen. Oh Schreck! xD“

  5. Immer schön wie Du so wild drauf los interpretierst XP
    Wo wäre die Kunst ohne Menschen wie Dich?
    Davon abgesehen ist das wohl eine Erklärung, macht den Film aber nicht besser, da man ihn ja als großes Ganzes sieht. Schade.

  6. Ich fand ihn insgesamt auch nur mittelmäßig, hatte nach dem Hype mehr erwartet… Mir fehlt noch ein klarer Ansatz, der den Film insgesamt einordnet. Mir kämen da zwei oder drei Ideen, was vielleicht das übergeordnete Statement des Films sein könnte, aber zur Erleuchtung müsste ich wohl den Regisseur kidnappen… und Jays kampferprobte Gattin am besten gleich dazu ;D.

  7. *Agent Yoshi kommt auf die Bühne gehoppelt*
    *schaut sich um*
    *grinst*
    Pssst, Charles, ich verrat dir ein Geheimnis:
    Der DJ war wirklich nur wegen der Blondine (MyAnna Buring) in „Kill List“. Auf die hat er nämlich seit „Lesbian Vampire Killers“ ein Auge geworfen… 🙂
    *salutiert und hoppelt hinfort*

  8. Auf ParaNorman und Abraham Lincoln Vampirjäger freu ich mich auch wie Bolle 🙂

    Hey, Resident Evil: Afterlife wird echt zu einem Knaller, wenn man ihn mit dem aktuellen RE-Machwerk „Retribution“ vergleicht 🙂

  9. ParaNorman ist hier praktisch schon raus aus den Kinos. Keine Ahnung was da los war, der lief nur so beiläufig – leider.

    Ja RE habe ich gerade bei Dir gelesen :)) Okay, das wird dann eher mal was für den dösigen Abend vorm Kamin.

  10. Das hat aber auch gedauert mit Abraham Lincoln, ich dachte mir schon der kommt nicht mehr. Tall Man lasse ich dann mal, da vertraue ich dir. Und wenn ich denke wie Stallone im ersten Expendables aussah, und wieviele Jahre das her ist…ist wohl nicht besser geworden, wie es scheint :))

  11. ja, der Tag ist zu kurz. Und das Doofe ist, wenn mans einmal schleifen lässt, dann kommt man irgendwie nicht hinterher. Afterlife hat dir nicht gefallen? Den fand ich wesentlich besser als jetzt Teil fünf. Und was ist denn The Warrior’s Way, muss ich mir gleich mal raussuchen.

  12. Genauso ist es.
    Nee Afterlife fand ich total langweilig. Ich weiß nicht was das soll, selbst jetzt wo ich die anderen gesehen habe. Einerseits kurbeln sie immer den gleichen Psalm am Anfang runter und dann kommt auch irgendwie immer das gleiche. Dieser blonde mittlerweile Mutant – was soll das? Was will er? Und wozu? :)) Sind alle Zombies Mutanten oder nur einige? Ich verstehe es nicht.
    The Warrior’s Way hat mich echt überrascht. Hier mochte ich diesen unnatürlichen Kulissen-Look und diese unbeholfene Kate Bosworth und natürlich Jang Dong-gun :)))))

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