SpielSpaßUndSpannung

The Possession von Ole Bornedal

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Die Breneks sind frisch geschieden und „teilen“ sich die Töchter. Vater Clyde hat sogar ein neues Haus gekauft, damit es seine Mädels nett haben. Doch das Familienleben ändert sich schlagartig als er seiner Tochter Em auf einem Garagenflohmarkt eine hübsche Holzkiste kauft. Als Em diese Kiste öffnet, entweicht nämlich ein in ihr gefangener Dämon, nimmt Besitz von dem Mädchen und terrorisiert Familie und Umwelt.
Zeit einen Rabbi aufzusuchen, denn der Kasten ist mit hebräischen Schriftzeichen verziert, doch niemand will helfen.

Fazit:
Das Raunen konnte nicht lauter ausfallen, als der Satz: diese Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit und die Geschichte ist dieser Familie wirklich passiert“ – Ja aber ganz wirklich, nak. Was den Menschen heutzutage so alles unterkommt.
Da kauft Papa Brenek seiner Jüngsten einen alten Holzkasten, der wie wir in der Vorgeschichte gesehen haben, bereits eine alte Dame ins Krankenhaus gebracht hat und sie fängt sich an zu verändern. Ausgerechnet in dieser schwierigen Trennungsphase, Mutter hat nen Neuen und ist viel strenger, Papa will es den Mädchen so schön wie möglich machen, flippt Em aus. Natürlich denken alle es liegt an der Scheidung, doch dann forscht Vater Clyde nach und kommt darauf, dass es sich um eine Dibbuk-Box handelt, in der ein Dämon mit einem hebräischen Bannspruch eingesperrt wurde. Glücklicherweise findet Clyde auch einen Jungrabbiner oder sowas in der Art, der bereit ist an Em einen Exorzismus durchzuführen.
Tja so wirklich hat Bornedal da nicht in die Sch…e gegriffen, aber der Burner ist dieser Besessenenfilm, der zur Abwechslung mal auf jüdisch daherkommt auch nicht gerade.
Hübsch in Szene gesetzt, possierliche Effekte, ein bisschen Ekel, eine eigentlich doofe stereotype Amifamilie und ein lustiger Jungrabbiner ergeben diese angebliche TrueStory, die doch nur der übliche Dämonen-Uhu ist. Wahrscheinlich ist das auch der Grund, warum wir über den Dämonen und die Hintergründe der Dibbuk-Box auch so gar nichts erfahren. Schade eigentlich.
Und ob ich Kyra Sedgwick und Jeffrey Dean Morgan als überzeugendes Ehe- und Liebespaar ansehe?…Neee.
Zusammenfassend ein passabler Familiengruselfilm, aber von Ole hätte man mehr erwarten können.6:10

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p> POSSESSION – DAS DUNKLE IN DIR SELECTED FEATURES USA 2012 / 93 MIN / ENGLISCHE OV REGIE OLE BORNEDAL DARSTELLER JEFFREY DEAN MORGAN / KYRA SEDGWICK / MADISON DAVENPORT / NATASHA CALIS / GRANT SHOW DREHBUCH JULIET SNOWDEN / STILES WHITE PRODUZENT SAM RAIMI / ROBERT G. TAPERT / J.R. YOUNG VERLEIH STUDIOCANAL GERMANY

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