RettetDieWälder

Der Lorax von Ken Daurio und Chris Renaud

LoraxInhalt:
Thneedville, eine Stadt aus Plastik; umschlossen von einer großen Mauer werden die Bewohner von der verwüsteten Natur draußen abgeschottet und vom tyrannische Stadtherrn O’Hare kostenpflichtig mit Frischluft versorgt.
In dieser „Idylle“ lebt der Junge Ted, der unsterblich in die 16-jährige Audrey verliebt ist. Audrey ist anders als die anderen Bewohner Thneedvilles. Sie sehnt sich nach der Natur und wünscht sich nichts mehr, als einmal einen echten Baum sehen zu dürfen. Ihr Wunsch soll Teds befehl sein und so erfährt er von seiner Oma, dass ihm ein gewisser Once-ler mehr über die Bäume erzählen kann. Also nimmt er allen Mut zusammen, schleicht sich aus der Stadt und erfährt die traurige Wahrheit über die verschwundenen Bäume.

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p>Fazit:
Dr. Seuss ist ja bekannt für seinen Zeigefinger, den er mit Reimen und lustigen Bildern hebt. Das ist auch richtig und gut so und war ungewöhnlich liberal für seine Zeit. Was nun Illumination Entertainment aus den fröhlichen Reimen des Dr. Seuss gemacht hat ist in meinen Augen grenzwertig.
Gut ist, dass wie schon bei „Horton hört ein Hu“ oder dem „Grinch“ auch diesmal die Figuren stark bei Dr. Seuss Vorlagen bleiben. Knuffige Gesichter, Zuckerwattebäume und alles total bunt und niedlich, da kann man nichts dran aussetzen Ebenso kann man beide Augen zudrücken für die Änderungen und den Happy End Abschluss, doch was da an Sing- und Tanzeinlagen geboten wurde, war schon ziemlich unerträglich. Lausige Musikstücke und blödsinnige Massentanzszenen – also Leute, was sollte das denn? Sicher, es ist ein Kinderfilm, aber haben die Kleinen nicht auch ein recht auf erträgliche Musik. Ich würde meine Kinder nicht mit so einem Klangmüll großziehen mögen (solange man noch drauf Einfluss hat).
Warum mit O’Hare nun noch ein zusätzlicher Bösewicht eingeschoben werden musste, der zudem aussah wie eine Mischung aus PIXARs Gilbert Huph und Edna „E“ Mode, weiß der Henker.
So Hinterlässt der Film, der sicherlich optisch sehr gut gemacht ist und auch toll gesprochen wurde, einen faden Beigeschmack und ist nicht uneingeschränkt empfehlenswert und wer glaubt viel Lorax sehen zu können und Danny DeVIto zu hören, muss ich auch enttäuschen, denn der hat tatsächlich nur ganz wenig Screentime.5:10

USA 2012 – Originaltitel: The Lorax – Regie: Chris Renaud – Darsteller: (Stimmen) Danny DeVito, Florian Halm, Jannik Schümann, Yvonne Greitzke, Olaf Reichmann – Prädikat: besonders wertvoll – FSK: ohne Altersbeschränkung – Länge: 89 min.

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