EineGemischteFischplatteBitte

Shark Night 3D von David R. Ellis

shark_nightInhalt:
Sara wollte doch nur ein lustiges Wochenende mit ein paar Studienkollegen verbringen, die sie mit in das elterliche Sommerhaus, das idyllisch auf einer kleinen Insel mitten im Morris Salzwassersee gelegen ist, mitgenommen hat.
Doch irgendwie ist der Wurm drin: bereits auf der ersten Wasserskifahrt verliert College Footballstar Malik den rechten Arm und alle wissen, dass er nicht an einem Baumstamm abgerissen ist, nein da war tatsächlich ein Hai hinter Malik her.
Sara erklärt sich das Unglück zunächst durch die heftige Hurrikan-Saison, wo schon mal der ein oder andere Hai in den See gelangen kann, jedoch ist bald klar, dass es sich nicht nur um einen Hai handelt und auch nicht nur um eine Haiart!
Nun ist die Stimmung hin und guter Rat teuer, denn Handys funktionieren hier draußen nicht und das einzige Boot geht in Flammen auf.

Fazit:
„Shark Night“ liegt weit vorne in der diesjährigen Gucker-Rubrik Hass- oder Schrottfilm, dabei ist er nicht besser oder schlechter als das Gros der B- und C-Tierhorrorstreifen (ich frage mich gerade welcher eigentlich in die Kategorie A fiele ^.^ egal).
Sicher alleine schon die Protagonistenkonstellation ist ausgelutscht (drei Collegepärchen, ein dunkelhäutiger Quotensportler, eine dunkelhaarige Tattoolady, ein scheuer Bücherwum mit aber gut durchdefiniertem Körper und die Gastgeberin, die lange schon nicht mehr daheim war, ein dunkles Geheimnis mit sich rumträgt…) sowie auch die Location (die Sümpfe Louisianas müssen wieder ran). Die Hinterwäldler sind diesmal gar nicht so dämlich wie sie aussehen, die Intention verschiedene Haie in einem Salzsee auszusetzen dahingegen schon. Aber auch wenn der Film dröge anfängt und nicht wirklich viel Blut oder Splatter, schon gar nicht blanke Busen zu bieten hat, fand ich ihn nicht soo schlecht. 
Zum Ende hin gewinnt er wirklich noch an Fahrt und ist ganz spannend und dann ists einfach vorbei.
Sara Paxton läuft auf Sparflamme, Donal Logue haben wir auch schon besser gesehen, aber wehtun tut der Film nun auch nicht.
Im Kino verzichtbar, aber so auf DVD durchaus vertretbar (ab 2012 dann).5_rabbit_animal_pink_murder

Shark Night USA 2011 – Regie: David R. Ellis – Darsteller: Sara Paxton, Dustin Milligan, Chris Carmack, Joel David Moore, Chris Zylka, Katharine McPhee, Alyssa Diaz, Joel David Moore, Sinqua Walls, Donal Logue, Joshua Leonhard – FSK: ab 16 – Länge: 91 min.

18 thoughts on “EineGemischteFischplatteBitte”

  1. Also als halbprofessioneller Zwischen-den-Zeilen-Leser hatte ich diesbezüglich schon früher gewisse Vermutungen. Das nun in dieser Deutlichkeit zu lesen, hat mich aber ebenfalls sehr überrascht ;D.

    (just kidding btw xD)

  2. Ich gucke nachher die 4D Version von Flipper.
    Ätsch!!!..;-D

    Hab mir vorhin „Das Grauen“ (The Changeling) 1980
    und „Wolfen“ 1981 quasi besorgt. Feine Klassiker.
    Lange gesucht. (Geduld ist eine Tugend..;-)

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