Goldrausch

Cowboys and Aliens von Jon Favreau

Cowboys_and_aliensInhalt:
Ein Mann erwacht in der Wüste in der Nähe der staubigen Westernstadt Silver City. Er hat keine Ahnung, wer er ist, noch was er da für ein seltsames metallisches Armband trägt, doch da kann ihm Sheriff Taggert weiterhelfen. Jake Lonergan ist der werte Name und Jake ist ein waschechter gesuchter Bandenchef. Und dann ist da noch der Colonel Woodrow Dolarhyde: fieser Großgrundbesitzer und ziemlich sauer auf Jake, weil der ihm sein Gold geklaut hat. Aber das ist nicht alles, denn die Westernidylle wird jäh von ein paar echt seltsamen Luftgefährten und noch seltsameren Wesen aufgemischt und Einwohner entführt: Aliens are in da house!

Fazit:
Ein Mann wacht ohne Erinnerung auf, weiß weder seinen Namen, noch was passiert ist. Eine fast Goldgräberstadt wird von einem despotischen und rassistischen Großgrundbesitzer tyrannisiert und Menschen verschwinden. Ein goldgieriger Alienspähertrupp macht sich über die Westernstadt her und schafft was kein anderer zu dieser Zeit geschafft hätte: Die Guten kämpfen Seite an Seite mit den Bösewichtern und verbünden sich sogar mit den Ureinwohnern im Kampf um den Planeten!
Endlich, habe ich es geschafft und nach so langer Zeit und mit so wenig Erwartung war ich sehr angetan, was ich da gesehen habe.
Natürlich sollte man Western mögen, denn Jon Favreau inszenierte „C&A“ schon ungewohnt humorlos, aber ziemlich genretreu und das macht Spaß anzusehen.
Über Daniel Craig als Helden mit dunkler Vergangenheit will ich nicht viele Worte verlieren, er ist halt wie er ist, aber die Rolle steht ihm. Angenehm überrascht war ich von Harrison Ford als Fiesling. Leider behielt er das Image nicht und wurde geläutert, zeigte aber ganz klar, dass er durchaus auch ne echt schwarze Seite haben und die auch überzeugend rüberbringen kann.
Insgesamt ist Jon Favreau ein solider Genremix gelungen, der zwar eigentlich mehr Western als Alienfilm ist, ganz annehmbare Effekte hat, auch zu keinem Zeitpunkt irgendwie zimperlich ist und einfach gut unterhält. Die Rollen sind ordentlich besetzt, die Luft ist staubig und: schaut nicht ins Licht!8_rabbit_animal_pink_cute

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p>USA 2011 – Originaltitel: Cowboys and Aliens –Regie: Jon Favreau – Darsteller: Daniel Craig, Olivia Wilde, Harrison Ford, Clancy Brown, Noah Ringer, Sam Rockwell, Paul Dano, Walton Goggins, Ana de la Reguera – FSK: ab 12 – Länge: 119 min.

18 thoughts on “Goldrausch”

  1. Ich muss dir an dieser Stelle ein Kompliment machen, denn statt in die inhaltlichen Abgesänge auf C&A miteinzustimmem, würdigst du seine klassische Western-Ausrichtung und bleibst deiner Blig-Selbstbeschreibung (Liebhaberin von „Trash aller Couleur“) treu. *hugs* 🙂

  2. Komisch ist daß ich eigentlich kein Fan von Western bin, aber gerade beil sochem Mix das Westernelement sehr schätze, wie schon in den Burrowers. Bin mal gespannt, diesen knöpfe ich mir auch bald mal vor.

  3. Ist das Ding denn jetzt auch mehr Western als Thrash – oder genau umgekehrt?
    Also, ich mag ja beides, aber bei 8 Punkten muss ich einfach nachfragen^^

    Hmm… Verdammt… Ich werd ihn sowieso kucken, egal, was dabei rauskommt^^

  4. Ich kann nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, auch wenn beides Western sind, ist C&A eine Comicverfilmung und als solche finde ich sie gelungen. ^.^
    Ich bin ja nicht die Stimme des Herrn und meine Beurteilungen sind noch immer mein persönlicher Geschmack, von daher: ja.

  5. Deine Stimme ist auch viel zu lieblich, um die des Herrn zu sein! Tut mir leid… Ich wollte dich mit den 8 Punkten nicht ärgern, also nicht wirklich… denke ich… *grad zu nüchtern ist und daher nicht mehr geordnet denken kann xD*
    Du weißt ja, ich schaue (fast) nie auf Punkte, sondern darauf, was die Leute inhaltlich zu den Filmen schreiben.

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