EinRapperAufAbwegen

The Mortician 3D von Gareth Maxwell Roberts

themorticianInhalt:
Am Rande einer verfallen Metropole liegt das Leichenschauhaus des Bestatters. Zurückgezogen und wie aus einer anderen Welt lebt er inmitten der Banden, zwischen Prostituierten und Kriminellen und präpariert in seiner Freizeit Tiere. Als eines Tages eine im Fluss aufgefundene tote Frau eingeliefert wird und er einen neuen Helfer auf Bewährung zur Seite gestellt bekommt, der die Tote kennt, wird der Bestatter in eine Strudel aus Armut, Gewalt und Verbrechen gezogen und mus sein Leben neu überdenken.

Fazit:
Manchmal ist ein Rapper nur ein Rapper und Method Man ist mit das Untalentierteste was ich neben dem Cast von Yellowbrickroad gesehen habe. Zu sehr bemüht zu spielen, anstatt er selbst zu sein, hölzert er durch die 89 Minuten schlecht gemachten 3D Streifens, von dem man gar nicht glauben mag, dass er in RealD gedreht worden sein soll, so platt sind die Texturen an manchen Stellen. Bereits nach 10 Minuten kann man nicht mehr ruhig sitzen, so dröge ist das Ding inszeniert. An sich ist die Geschichte einer „Familie“ südamerikansichen Hintergrunds, die die Schwester, bzw. Mutter durch einen brutalen Exfreund und Zuhälter verlieren, nicht schlecht, jedoch agiert die Figur des Bestatters so gewollt ich weiß nicht gestört(?)und in weiten Teilen schon lächerlich, dass man den Streifen insgesamt getrost vergessen kann. Super, der Bestatter arbeitet dadurch, das er sich des Falles animmt seine eigene Kindheit auf, macht seiner Stammprostituierten einen Heiratsantrag, aber so richtig gut erzählt wird hier nichts und man fragt sich, warum man sich das gerade angetan hat.
Ganz schlecht gemachte und unattraktiv gespielte Krimikost, im Tapeten3DLook, im Schneckentempo dargeboten, mit einem Hauptdarsteller, der eigentlich nur fürs Namedropping da ist.1 _rabbit_animal_white

<

p>The Mortician 3D GROSSBRITANNIEN/USA 2011 / REAL D / 89 MIN / ENGLISCHE OV REGIE GARETH MAXWELL ROBERTS DARSTELLER METHOD MAN / DASH MIHOK / EJ BONILLA / JUDY MARTE / ANGELIC ZAMBRANA / WENDELL PIERCE / DANA FUCHS DREHBUCH GARETH MAXWELL ROBERTS PRODUZENT RHYS DAVID THOMAS, GARETH MAXWELL ROBERTS / LINDA MORAN VERLEIH ASCOT ELITE ENTERTAINMENT GROUP

9 thoughts on “EinRapperAufAbwegen”

  1. Also ich komme gerade aus dem Kino zurück, wo ich den Film mit besagtem Zombiemädel gesehen hab, und bin völlig begeistert! So eine mitreißende Inszenierung, enthusiastisch agierende Darsteller, inspirierte Lichtsetzung. Ich weiß gar nicht, was du hast… ;D ;D ;D ;D ;D.

  2. Nee, nachher guckst Du den und fängst an zu graben.
    Gab ja erstaunliche Analysen zu diesem Streifen, die mich fast überzeugt hätten, aber ich bleibe hart: Kunst gefällt mir oder nicht, egal, ob ich sie verstehe oder nicht, wenn Du verstehst was ich meine. Da gehe ich nach dem Bauchgefühl.
    Aber „Arthur“ und „World Invasion Battle Los Angeles“ oder wie der hieß waren auch echte Gurken.

  3. Den Mortician hab ich auch noch auf dem FFF gesehen (siehe Prolog in Frankfurt). War für mich keine Katastrophe, aber zusammen mit „The Dead“ definitiv das untere Ende des Festivals xD. Und Apollo 18 werd ich in diesem Leben wohl nicht mehr sehen ;D.

SagWas!