DasWasserloch

Sanctum von Alister Grierson

Sanctum_3_D_PlakatInhalt:
Höhlenforscher Frank McGuire leitet eine Expidtion in den Esa’ala (Unterwasser-)höhlen von Papua-Neuguinea. Das unerforschte Höhlensystem muss nach seiner Meinung einen Zugang zum Meer haben, das zu beweisen ist sein oberste Ziel. Darüber hinaus ärgert sich Frank über seinen Teenager Sohn Josh, der stets gegen ihn rebelliert. Statt Notfalltauchflaschen zu besorgen macht sich Josh davon und holt den Expeditionsfinanzier Carl und seine Freundin ab.
Der Konflikt zwischen Vater und Sohn spitzt sich zu als eine Taucherin bei einem Erkundungsgang mit Frank stirbt. Doch schon bald überschlagen sich die Ereignisse. Ein Unwetter führt dazu, dass Frank, Josh, Carl seine Freundin und ein Assistent in der Höhlenbasis gefangen werden und so bleibt den fünf nichts weiter übrig, als schnell diesen ominösen Zugang zum Meer zu finden.

Fazit:
Wie heißt es doch so schön? Meide Streifen mit Worten wie: „vom ausführenden Produzenten von…“ auf dem Filmplakat.
Okay, ganz so dramatisch war es nicht, doch was uns Alister Grierson (Regisseur ohne jedwede Reputation) und James Cameron (Macher von Schreckensfilmen wie Avatar) hier präsentieren ist nicht viel mehr als ein durchschnittliches Familiendrama in 3D. Vielleicht sollte man diesen Film dann auch unbedingt in 3D sehen, denn so auf dem normalen Bildschirm bietet er praktisch nichts. Keine tollen Wassergänge und großartigen Höhlenentdeckungsgänge; vielmehr etwas abgehackte Szenen eine Klettertour in einer x-beliebigen Höhle hier, etwas 0815-Unterwasser dort. Und warum ich schon wieder Richard Roxburg mit Stellan Skarsdard verwechselt habe…frag mich der Henker.
So handelt der Film dann im Groben von 17jähriger Sohn fühlt sich von erfolgreichem Papa vernachlässigt und unverstanden und stößt in von sich, überlegt es sich dann aber kurzfristig, weil ja Katastrophe vor der Tür anders, steht Daddy bei und hilft im seinen Traum zu erfüllen. Dabei lernt er seinen Vater verstehen und hach alles wird gut. Während der Kletter- und Tauchpartie durch die meist recht dunklen Höhlen muss dann auch noch der ein oder andere sterben, aber was solls, am Schluss grüßt der Ozean.5_rabbit_animal_pink_murder

USA / Australien 2011 – Originaltitel: Sanctum – Regie: Alister Grierson – Darsteller: Richard Roxburgh, Rhys Wakefield, Alice Parkinson, Dan Wyllie, Ioan Gruffudd, Christopher Baker, Nicole Downs – FSK: ab 16 – Länge: 108 min.

14 thoughts on “DasWasserloch”

  1. die TZB fand den ja ganz nett, hat ihn aber auch in 3D gesehen, mich hat der Trailer damals schon nicht angesprochen, und was du schreibst, bestätigt mich noch nachträglich darin. Werde ich also auch auf DVD stecken lassen.

  2. Ja, ja, ich muss schon zugeben, dass sie derzeit sehr, sehr gnädig ist. 😉

    P.S: Cameron ist ein Mensch, der (IMHOP) durch seinen Reichtum und die Berühmtheit ‚Flausen im Kopf‘ bekommen hat.

  3. Hier war er nur Produzent und ja ich bin in letzter Zeit recht milde. Aber es kommen auch wieder andere Zeiten… :>
    Man hätte dem hier auch 3 und Green Latern 1 Punkt geben können. Beowulf hätte dann -2 verdient, schon wegen des Grendels – aber ich lasse mich nicht provozieren :))

  4. ‚Avatar‘ fand ich eigentlich ganz ok, aber nach zwei Dritteln haben die visuellen Stärken einfach nicht mehr drüber hinwegtäuschen können, dass die Story total altbacken war.
    Ich find so geil, wie der Cameron teilweise auf Pressekonferenzen abgeht. Ein Typ fragte ihn sehr unsubtil, ob es einen Einfluss auf Avatar hatte, dass er am Drehbuch von Pocahontas mitgearbeitet hat (rofl). Cameron ganS charmant: „What the f*ck are you talking about?!“ (weitere Tiraden) „Next question!“ xD

  5. Joar, inhaltlich würd ich ihm auch 6 geben, weil die Story nix Neues bot…. trotz des Naturverbundenheits-Sympathiebonus-Dings.
    Rein technisch aber 9 oder 10. Gerade die Urwälder fand ich optisch einfach woah xD.

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