EinPoolreinigerMitAmbitionen

Paranormal Activity 2 von Tod Williams

ParanormalActivity2Inhalt:
Katies Schwester Kristi Rey hat gerade ihr erstes Kind zur Welt gebracht und ist mit Ehemann Dan, dessen Tochter Ali, Haushälterin Martine und Hund Abby ganz in die Nähe von Katie und Micah gezogen.
Die Geschehnisse beginnen 60 Tage vor Micahs Tod, ein Jahr nach der Geburt des Kindes.
Nachdem bei Kristi und Dan augenscheinlich eingebrochen wurde, jedoch das Haus nur verwüstet und nichts gestohlen wurde, lässt das Ehepaar Überwachungskameras im und am Haus installieren. Bereits in der ersten Nacht geht irgendetwas im Haus vor. Geräusche, der beunruhigte Hund und ein ständig am morgen draußen liegender Poolreiniger machen zuerst die Haushälterin misstrauisch. Während Ali und Kristin langsam beginnen zu glauben, dass etwas im Haus ist, will Dan nichts davon wissen und kündigt Martine sogar als sie versucht die Geister zu vertreiben. 
Doch Dan liegt falsch, es bleibt nicht beim nächtlichen Rumpeln und als er Abby nachts schwer verletzt im Haus auffindet, ist das der Anfang vom Ende.

Fazit:
Gut, man kann mit einiger Berechtigung sagen, das es wenig Sinn macht einen 2.Teil von einem Film zu sehen, dessen ersten man nicht kennt, jedoch sagte mir meine Intuition, das macht bei diesem Wackelkamerastreifen im Nachtmodus sicherlich nicht wirklich viel aus und außerdem gilt nach wie vor: einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul.
Die erste Frage, die sich mir stellte war, wofür wurden hier 3 Millionen Dollars ausgegeben, wo der erste Teil doch nur ca. ein Hunderstel kostete. Tod Williams brauchte nur ein Haus ein paar fest installierte Kameras, seine Acht Schauspieler und ein Poolreinigungsgerät, das bereit war auch mal die Terrasse zu bohnern.
Passieren tut im Film eigentlich nicht nicht viel. Die Aufnahmen der Handkamera beginnen nachdem das Baby von Kristi geboren wurde, unterbrechen und gehen dann ein Jahr später weiter. Die Schwestern Katie und Kristin deuten mehrmals an, dass in ihrer Kindheit irgendetwas schlimmes vorgefallen ist, aber Katie blockiert und will vergessen. Die Haushälterin Martine hingegen ist auf der richtigen Spur und vermutet Dämonen, also böse Geister im Haus woraufhin Tochter Ali in der Vorgeschichte Katies und Kristis Familie recherchiert und glaubt herausgefunden zu haben, dass da eine Großmutter der beiden womöglich einen Pakt mit dem Beelzebub wegen Geld und so geschlossen hat. Ach weiß der Henker, die Spur wird auch nicht weiter verfolgt.
Wir sehen 91 Minuten das Haus und den Pool in immer den gleichen Einstellungen, unterbrochen von Handkameraaufnahmen. Nichts weltbewegendes, hauptsächlich wird das Baby wach gemacht und der Hund guckt mal nach rechts und knurrt nach links. Man erschreckt eigentlich nur hin und wieder, weil die Ruhe durch sehr lautes Klopfen oder Scheppern durchbrochen wird bzw. mal ne Pfanne vom Ständer fällt.
Insgesamt ist „Paranormal Activity2“ kein Film für den man sofort ins Kino rennen muss, eigentlich braucht ihn kein Mensch, aber gut, er tut nicht weh, das ist ja auch schon mal was.
4-10

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p>USA 2010 – Regie: Tod Williams – Darsteller:Katie Featherston, Micah Sloat, Gabriel Johnson – FSK: ab 16 – Länge: 91 min.

6 thoughts on “EinPoolreinigerMitAmbitionen”

  1. Na jetzt bin ich ja überrascht. Hätte nie gedacht, dass Du den Film überhaupt sehen willst. Ich fand den ersten ja im Kino ziemlich spannend, den zweiten habe ich mir gespart. Jetzt frage ich mich beinahe, ob es nicht besser gewesen wäre den zu schauen, als „Red“. 🙂

  2. :)) Ich hätte den Film im Leben nicht sehen wollen, aber da kam diese kostenlose Preview und uns war nach Kino. Frau Flinkwert fand den zweiten ja sogar besser als den ersten. DIe Meinungen gingen auch hier wieder auseinander. Nicht wenige fanden ihn ganz toll.

  3. Seit „Blair Witch Projekt“ kann ich diesen Wackel-Kamera-Horror-Filmen nicht viel abgewinnen. Von daher habe ich schon um den ersten Teil von Paranormal Activity“ einen großen Bogen gemacht und werde es defintiv auch beim zweiten Teil so handhaben.

  4. Oha… das spricht ja noch weniger für die Filme.

    Bei „Blair Witch“ haben mir irgendwie nur die letzten zehn Minuten so richtig gefallen. Aber mit den mörderischen Kopfschmerzen, die ich dann schon hatte, konnte man auch die nicht richtig würdigen.

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