DeutscheUnwitzigkeit

Das Leben ist zu lang von Dani Levy

das_leben_ist_zu_langInhalt:
Alfi Seliger ist Filmemacher,  Hypochonder und Familienvater, doch so richtig erfolgreich ist er in den letzten Jahren in keinem Bereich. Seine Frau fühlt sich vernachlässigt, seine Mutter dominiert ihn und seine Kinder… na lassen wir das. 
Dann findet sich endlich ein Produzent, der mit Alfi drehen will und er verliebt sich in die Schauspielerin Caro Will, sein Selbstmordversuch misslingt zwar, aber alles scheint sich zum besten zu wenden.

Fazit:
Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn und Dani Levy macht nicht wirklich gute Filme. „Das Leben ist zu lang“ soll autobiografische Züge haben, ja das mag passen.
Alfi Seliger ist ein Volltrottel, nervig unlustig dargestellt von Markus Hering, der einmal im Leben einen guten Film gedreht hat und seitdem nichts mehr auf die Reihe bekommt. Seine Chance ein paar Folgen einer Seifenoper zu übernehmen versemmelt er nach einem halben Drehtag und sein Psychoanalytiker rät ihm vielleicht doch lieber sein Leben zu beenden. Levy konnt zwar viele namhafte Schauspieler vor die Linse zerren, doch stehen die meisten recht lieblos und unmotiviert im Raum. Ansonsten irrt der Protagonist durch das schlechte Drehbuch und man möchte eigentlich nur heulen. Wenigstens Meret Becker gibt hier eine gute Performance ab.
Dani Levy versucht sich hier an einer Melange aus seinem oh so wunderbaren Leben und dem Bedürfnis auch mal einen Film wie Woody Allen zu drehen und langweilt uns einfach nur zu Tode.2-10

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p>Deutschland 2010 – Regie: Dani Levy –Darsteller: Markus Hering, Meret Becker, Veronica Ferres, Yvonne Catterfeld, Gottfried John, Hans Hollmann, Justus von Dohnányi, Heino Ferch, Elke Sommer, Udo Kier, Hannah Levy – FSK: ab 12 – Länge: 86 min.

2 thoughts on “DeutscheUnwitzigkeit”

  1. Boah, böse… aber so ungefähr habe ich mir dieses Levy-Projekt auch vorgestellt. Ich wusste gar nicht, wer da alles mitspielt. Ich könnte ja keinen Film mit der Ferres, der Catterfield oder dem Ferch gucken, ohne große körperliche Schmerzen zu erleben… :))

  2. Wie gesagt, gar kein Vergleich mit „Alles auf Zucker“. Selbst meine Mutter, die für diese Art von Filmen im Allgemeinen sehr empfänglich ist, konnte damit nichts anfangen.
    Und, oh ja, Ferres ist soo schlecht :))

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