TraumOderWirklichkeit

Tale 52 von Alexis Alexiou

tale-52Inhalt:
Alles beginnt mit einem geselligen Essen bei Iasonas. Einkaufen, schnell nach oben, kochen, die Gäste kommen, rasch rasch und dann steht sie vor der Tür: Penelope. Beide verlieben sich augenblicklich ineinander und es geht wieder ganz schnell bis Penelope einzieht. Iasonas vertraut ihr alles an, Kopfschmerzen plagen ihn. Eines morgens wacht er auf und Penelope ist nicht da – wie nie dagewesen. Was ist los. Eine Freundin behauptet er hätte sie geschlagen? Iasonas ist verzweifelt wie kann das sein, unmöglich, so kann er nicht weiterleben – und diese Kopfschmerzen. Alles beginnt mit einem geselligen Essen bei Iasonas…

Fazit:
Tale 52 ist keine Hausmannskost und man muss wirklich bereit sein sich auf den Fim einzulassen. Leider war meine Bereitschaft dazu sehr eingeschränkt und ich bin sogar kurz weggenickt. Das soll diesem grobkörnigen schlecht ausgeleuchteten Erstlingswerk von Alexis Alexiou aber keinen Abbruch tun. Wir haben es hier keineswegs mit der griechischen Antwort „Und immer grüßt das Murmeltier“ zu tun, sondern mit einer bedrückenden Odyssee durch die Träume, Paranoia und Schizophrenie des Hauptdarstellers. Mir gelang die Trennung von Traum und Wirklichkeit nicht mehr, was vielleicht auch beabsichtigt war, denn der Handlungsstrang wurde mehrmals auf Reset gesetzt, ging vor und zurück, lief dabei aber für den Zuschauer klar erkennbar auf ein ganz bestimmtes konsequentes Ende hinaus. Das gesamte Set spielte in Iasonas Wohnung, die ganz im braunigen 70er Jahre Altherrenstil ausgestattet war und in wenigen Sequenzen am abendlichen oder morgendlichen Strand. Die permanente Dunkelheit der Funzelbeleuchtung machte die Geschichte noch deprimierender. Die beiden Protagonisten überzeugten durch ihr natürliches Spiel auf ganzer Linie. Störend fand ich die viel zu schnellen Untertitel, aber griechisch ist eben eine schnelle Sprache.
Eine bessere Kopie hätte vielleicht wunder gewirkt und wenn der Film so gewollt ist, empfehle ich Alexioutale52 die Sache beim nächsten Mal optisch ansprechender zu gestalten, auf das sich der Zuschauer nur durch eine6 verwirrende Geschichte und nicht auch durch die Dunkelheit kämpfen muss.

REGIE Alexis Alexiou DARSTELLER GIORGOS KAKANAKIS / SERAFITA GRIGORIADOU / DAPHNE LABROYIANNI / ARGYRIS THANASSOULAS / YIASEMI KILAIDONI DREHBUCH Alexis Alexiou PRODUZENTEN Alexis Alexiou / Tugo tugo Productions KONTAKT M-Appeal / mk@m-appeal.com

4 thoughts on “TraumOderWirklichkeit”

  1. Die Griechen sind an sich Spezialisten
    für Telenovelas ect.
    (Ich guck ab und an die im Netz verfügbaren
    griechischen TV-Sender, um mich zu amüsieren.
    (Als Halbgrieche geht das. 😉

    Kali Nichta!.. 😉

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