FeuchteLuftUndDieRückkehrzuGott

Der Nebel von Frank Darabont

Inhalt:
nebelEinen Tag nach einem gewaltigen Unwetter macht sich Plakatkünstler David Drayton mit Sohn Billy und seinem Nachbarn Brent auf den Weg in den örtlichen Supermarkt. Auf dem Weg dorthin begegnen ihnen ungewöhnlich viel Militärfahrzeugen und obwohl das Militär nahe dem Ort eine Forschungsstation hat und dies nicht ungewöhnlich sein sollte, bemerken die Männer eine ungewohnte Hektik. Irgendwas ist anders als sonst.
Im Supermarkt angekommen summieren sich die Merkwürdigkeiten. Noch mehr Militärfahrzeuge, Soldaten, die von der MP eingesammelt werden, Polizeisirenen, Feuerwehr – und dann die Luftschutzsirene ! Nebel zieht auf; der Strom fällt aus.
Auf einmal kommt einer der Ortsbewohner aus dem Nebel in den Markt gerannt. Blutverschmiert erzählt er, das da etwas im Nebel ist. Als sich die erste Verwirrung gelegt hat, beschließt die Mehrheit der Leute im Supermarkt den Abzug des Nebels abzuwarten, einige Wenige verlassen den Markt…
Als eine kleine Gruppe Männer um Drayton herausfindet, das sich etwas sehr Blutrünstiges im Nebel versteckt, beginnt die altestamentarisch-religiös verdrehte Mrs. Carmody die Mehrheit auf ihre Seite zu ziehen und den Nebel als Zorn Gottes anzusehen, dem Menschenopfer gebracht werden müssen.
Drayton und die wenigen anderen bei klarem Verstand versuchen dagegen zu ergründen, was es tatsächlich mit dem Nebel auf sich hat und die Antwort darauf ist nicht schön…

Fazit:
Skepsis ist bei jeder King-Verfilmung angebracht und ich war im Zweifel, ob der King-geprüfte Daramont eine ansehbaren Film hinbekommt, zumal er diesmal eine Horrorvorlage hatte und als Hauptdarsteller Thomas Jane ausgewählte, der mir auch schon in Dreamcatcher sehr unangenehm aufgefallen ist. Und dann noch Marcia Gray Harden. Ja sie war wieder fast oscarreif, zum erwürgen.
Die VFX waren ordentlich, wenn mann von den Plastikkrabblern in Großaufnahme absieht und ich habe überhaupt keine Musik wahrgenommen, seltsam.
Das Standartsetting des Horrorfilms: Menschen in einer Extremsituation auf begrenztem Raum wurde passabel aufgearbeitet. Religiöse Fanatiker und hysterische Spinner auf der einen Seite, Sympathieträger und Pragmatiker auf der anderen. Wobei auch „die Guten“ nicht frei von Fehlern sind: da wird auch schon mal der leidenden Mutter, die zu ihren Kindern möchte die Hilfe verweigert.
6„Den Karren aus dem Dreck“ zieht bei diesem Film eindeutig der Schluss, der von King und Darabont umgeschrieben wurde.
Alles in allem eine nette Geschichte mit tollem Ende, die man sich ruhig ansehen kann.

Titel: Der Nebel (The Mist),USA 2007, Laufzeit: 124 Minuten,Regie: Frank Darabont, Drehbuch: Frank Darabont, Produktion: Frank Darabont, Liz Glotzer, Darsteller: Thomas Jane, Marcia Gay Harden, Laurie Holden,Toby Jones, Jeffrey DeMunn, Frances Sternhagen, Nathan Gamble

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